Ach ja, montags war doch was …

… da ich im Moment meine Gedanken recht schlecht organisieren kann (Carepakete! Schickt mir Carepakete! Am besten mit einem Hulkkostüm drin!), ist es irgendwie ganz praktisch, dass ich vor Urzeiten mal die Idee hatte, montags Links zu posten. Drum, man höre und staune, gibt es jetzt als untotes Lebenszeichen meinerseits mal wieder eine kleine WWW-Rundschau. Mit viel Wut im Bauch. Siehe auch: Hulkkostüm. Weiterlesen

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Zwiespaltspagat und Depressionsdümpeln

Erstens mal: Einen wirklichen Spagat hab ich einmal in meinem Leben geschafft. Versehentlich. Ist nicht empfehlenswert. Den Lebensspagat hingegen leg ich tagtäglich hin, mal besser, mal schlechter. Ihr wisst schon, die Vereinbarkeiten von Mutterschaft, Moderne, Tradition, Frauenbildern, Feminismus, Onlinewelt, Offlinewelt … manchmal wünsch ich mir, ich wär ein Tausendfüßler, so viele Spagate mach ich selbst als nicht erwerbstätige Mutter.

Außerdem haben Tausendfüßler sicher weniger anstrengende Schönheitsideale. Weiterlesen

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Isn’t it ironic?

Guten Morgen. Frau Tugendhulk hier, ich hab mal wieder etwas Furor zu verbloggen. Keine Sorge, ich hab drüber geschlafen, ich koche also nicht mehr über, ich brodle nur so ein bisschen auf kleiner Flamme vor mich hin. Aber das Thema hat nun mal den Gemischtwahnlädchen-Test nicht bestanden, d.h. eine Nacht später rege ich mich immer noch drüber auf. Also. Reden wir mal wieder darüber, was Humor ist, was Humor darf und was Humor sollte. Im weitesten Sinne. Weiterlesen

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#notallfanz

Es ist, das wird vermutlich niemandem entgangen sein, mal wieder Fußball-WM. Mit allen Vor- und Nachteilen. Allen Debatten und Streitereien. Und nee, ich spreche hier nicht mal von den Diskussionen zwischen Fans unterschiedlicher Mannschaften. Mir geht es um die Gräben, die sich – vor allem natürlich im Social-Media-Bereich – zwischen Fußballguckern und Fußballhassern auftun. Ich bin bekennende Fußballguckerin, bekanntlich mit einer Überdosis Empathie gesegnet und extrem auf “Alle sollen sich lieb haben!” programmiert.

This is a problem. Weiterlesen

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Urlaubsüberbrückungsangebot

Guten Abend. Ich bin ab Freitag zwei Wochen offline – also zumindest blogtechnisch, eventuell findet sich hier und da mal ein WLAN zum Twittern oder so. Wenn nicht, finde ich es auch nicht schlimm, ich seh das nicht so eng wie andere Campingplatzbesucher. Ich beschwer mich weder über fehlendes WLAN, noch über TV-Mangel im Bungalow oder gar über fehlende Seife/Duschmittel. Und die ÖV-Anbindung hat für mich auch nix mit der Qualität des Campingplatzes zu tun.

Wie dem auch sei: Ich so Italien, Safarizelt, Rom. Yay!

Blog so: Leere. Weiterlesen

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Mut, ein Definitionsversuch

Bei Johannes Korten läuft eine Blogparade zum Thema “Mut machen”. Ich habe lange überlegt, welche konkrete Geschichte ich dazu beitragen könnte, aber: Mir fällt nichts ein.

Oh, es gibt diverse Situationen, in denen ich als “mutig” bezeichnet wurde: Ob es der Aufenthalt in Australien war, Tattoos oder Haare abrasieren – es gibt Leute, die so etwas als mutige Tat empfinden. Für mich waren diese Beispiele nicht mutig, denn sie fühlten sich richtig an und kosteten mich keine Überwindung.

Denn letztendlich verstehen wir ja unter “Mut” immer irgendwie auch, dass wir etwas tun, das wir eigentlich nicht möchten, das uns widerstrebt, das “Selbstüberwindung” kostet. Und ja, das passt natürlich, aber andererseits auch nicht. Denn letzten Endes ist es ja kein Kampf gegen das Selbst an sich, wenn man Mut beweist, sondern das absolute Gegenteil: Es ist ein Kampf für das Selbst. Weiterlesen

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Good things happen

Es ist eine Weile her, dass Ragen Chastain von Dances With Fat den Aufruf auf ihrer Facebookseite postete, dem kleinen Mops “Little Tank” zu helfen, der einen operablen Lebershunt hat. Nur: Die OP musste erst mal finanziert werden.

Nun ist es ja bekanntlich so: Ich bin eine innerliche Weltrettenmüsserin. In mir steckt eine Superheldin, nur leider keine Superkraft. Außerdem besitze ich eine bekannte Schwäche für Plattnasen. Was folgern wir daraus? Genau: DEM HUND MUSS GEHOLFEN WERDEN! Weiterlesen

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Die Wurst und “wir”

Ich geb’s zu, am späten Samstagabend haben sie mich genervt, die “Wir sollten bei allem Jubeln nicht vergessen, dass ….”-Tweets. Denn ich wollte einfach mal eine Runde glücklich sein und feiern, dass Conchita Wurst bei allen Anfeindungen einen absolut souveränen Auftritt absolviert und letztendlich beim Eurovision Song Contest sogar triumphiert hatte. Eine Runde ungetrübte Euphorie, bitte. Der Alltag darf gleich wieder ran.

Nun gut. Der Alltag ist also wieder da. Reden wir darüber.

I’m getting sick
Of you calling it ”chic”
To describe what it is that I am
when I know that I’m damned,
cause I got no own place to go

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