Natollies nächtliche Abenteuer, Teil 25638

Ich hab mal wieder was geträumt. Nee, das muss keiner analysieren. Das KANN keiner analysieren. Aber nur um zu illustrieren, warum ich tagsüber manchmal etwas konfus bin, hier der Traum, den ich heute früh hatte und der mir immer noch im Kopf rumschwirrt.
Es fing damit an, dass ich entführt wurde. Und mich befreien konnte. Das passierte dann im Laufe des Traums immer wieder, also quasi so ein bisschen wie der Monty Python-Sketch zum Thema Déjà Vu: Ich war immer wieder in diesem Raum an den Stuhl gekettet und konnte fliehen, und dann ging’s wieder zurück an den eigentlichen Ort des Geschehens. Und dabei handelte es sich um die Gerberau, einen Teil der Freiburger Altstadt. Bloss war die Gerberau in meinem Traum nicht mit schmucken kleinen Läden gesäumt, die einem zu stundenlangem Shoppen einladen (Notiz an mich: Muss mal wieder shoppen gehen), sondern mit den Kneipen, die man entlang der Oranienstrasse in Berlin Kreuzberg findet. Und die waren gerammelt voll, denn es war Silvester. Und wenn ich gerammelt sage, dann meine ich: Die Menschen standen da nicht drin. Die waren gestapelt. Und diejenigen, die ganz oben lagen, konnten sich durch schmale Klappfenster wie die Dinger, die es früher in Zügen gab, mit den Leuten draussen verständigen. Und da ruft mir (und meinen Begleitern, von denen ich keine Ahnung habe, wer sie waren) von einem dieser Klappfenster Pete Wentz von Fall Out Boy zu, wo ich denn seine Kinder gelassen hätte. Worauf es mir wieder einfällt: Ich hätte ja auf ein ganzes Rudel voller Schul- und Pflegekinder aufpassen sollen, die mir Pete anvertraut hat. Also nix wie los zum American Diner irgendwo in der Mitte der langen Strasse, wo ich die Kinder reingestopft (siehe: gerammelt voll) hatte. Die waren aber nirgends mehr zu finden. Also zuckeln ich und Pete (wie kam der aus der Kneipe raus?!) los, um die Kinder zu finden. Komischerweise sieht die Gerberau mittlerweile aus wie der untere Teil der Berner Altstadt. Ach ja, und Pete Wentz sieht aus wie Ashlee Simpson und will mit mir shoppen (Notiz an mich: Ich sollte offenbar WIRKLICH mal wieder shoppen gehen) und mich umstylen, weil ich ja eigentlich viel besser zu Pete passe als sie. Äh ja. Allerdings hat Ashlee die lästige Angewohnheit, sich ab und zu in meine Mutter zu verwandeln, die allerdings nicht aussieht wie meine Mutter, aber dafür bei allen Strassencafés die Regenschirme klaut und sie mir andrehen will.

Das war’s. Ich folgere daraus:

– Man sollte nicht beim CSI-Wiederholungen gucken da eindösen, wo das Mädchen entführt und an einen Stuhl gefesselt wird
– Man sollte sich das neue Fall Out Boy-Video, in dem es unter anderem um die Organisation Invisible Children geht, nicht zu sehr verinnerlichen
– Silvester bleibe ich zuhause.

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