Portrait of the artists as young men

Und dann eines Tages, als sie gerade mal wieder ihre Hippiemuckeplatten durchgehört hatten im Partykeller des einen Kumpels, dachten sie sich: Lasst uns doch mal ein Lied schreiben und ein Video drehen. Und mit der rührenden heiligen Ernsthaftigkeit des männlichen Teenagers im Weltverbesserungsmodus mit einem gehörigen Schuss Weltuntergangsstimmung gingen sie an die Sache ran. Klar dass dabei Lyrics entstehen, die so klingen:

„Yes I wanted to live, I wanted to love
I raised my bow to the precious stars above.

I didn’t wanna carry your eternal sin
but the prophecies carried me within
We’re all the children of murderers,
We’re all the children of killers
And upon our precious shoulders
we carry their original sin.

Lord , now make me ready
to walk against the tide,
Hold my head up steady
and may my foot not slide.“

Klar dass das Video entsprechend ausfällt. Zum Glück ist Vati Pfarrer: „Können wir mal die Kirche benutzen? Wir machen auch nichts kaputt! Mutti, hast du was dagegen, wenn wir uns ein paar Bettlaken ausleihen?“ Und dabei entsteht dann eben so etwas:

Herrlich. Und trotzdem, wenn man sich diesen schmalen Jüngling ansieht – was ist er hier? 14? 15? 16? Älter wohl kaum – : Man ahnt es schon: Das wird mal ein Großer. Aber vielleicht ahne auch nur ich es, weil ich es weiß:

(Und ja, das was da besonders falsch singt, kann durchaus ich gewesen sein, ich stand nämlich ungefähr einen oder zwei Meter hinter der filmenden Digicam da.)

(Und nein, ich erwarte nicht, dass das irgendjemand auch nur annähernd begreift, der es nicht bereits versteht.)

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