Noch mehr obligatorisches Fussballgeschwafel

Ich wünsche mir für morgen (nicht zuletzt, weil wir ja Tickets haben und höchstpersönlich im Stadion anwesend sein werden) ja auch ein friedliches Fussballfest. So ist es nicht. Aber dieses Interview fand ich ziemlich nervig.

Erstens habe ich persönlich nun wirklich nicht den Eindruck gewonnen, dass ausgerechnet die Türken technisch so super filigran sind, und zweitens sind sie meiner Ansicht nach gerade deswegen bis ins Halbfinale gekommen, weil sie den grössten Willen haben und als Gesamtpaket nie aufgeben – Teamspirit, ick hör dir trapsen.

Weiter empfinde ich das paraphrasierte Argument „Ihr habt doch schon und wir noch nie, also lasst uns doch mal!“ irgendwie befremdlich und rational nicht haltbar.

Und was mir ganz besonders auf den Wecker geht, ist diese hüben wie drüben vertretene Haltung, dass nur mediterranes Feiern richtiges Feiern ist.

Wir folgen darauf: Ich brauche dringend wieder Live-Fussball, sonst zetere ich wegen Kleinigkeiten rum. Also, noch mehr als sonst.

Ach ja, und mir ist gerade aufgefallen, dass es doch klasse gewesen wäre, wenn die Polen und die Türken im Laufe des Turniers aufeinander getroffen wären. Denn dann hätte ich blöde gackernd folgende Schlagzeile lancieren können:

„Lolek und Börek“

Muahahaha. (Herr, vergib mir, in ein paar Tagen bin ich vielleicht wieder begrenzt normal.)

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