BMI, Schme-em-i

Ich hab ja ein neues Handy. Das ultimative Frauenhandy. Morgen oder so beschreibe ich es dann genauer.

Heute aber schon ein Tipp, warum es das ultimative Frauenhandy ist: Es hat eine BMI-Berechnefunktion. Wer nicht weiss, was der BMI ist: Herr, warum bin ich nicht wie diese da, denn selig sind die BMI-Nichtkenner, amen.

Der BMI ist die derzeit allgemeingültige Berechnungsformel für Gewichtskategorisierung. Bei Frauen gilt: Unter 18 = untergewichtig, zwischen 18 und 25 = normalgewichtig, zwischen 25 und 30 = übergewichtig, über 30 = fettsüchtig. Ich befinde mich (hab ich gerade mal nachgerechnet) am unteren Ende von fettsüchtig, und das passt mir natürlich gar nicht, vor allem, weil ich der Apfel- und nicht der Birnentyp bin und mich zu wenig bewege. Und weil ich nicht in die Klamotten reinpasse, die ich gerne tragen würde – ja, verdammt, da bin ich nun mal ehrlich genug, das spielt durchaus eine massgebliche Rolle bei meinen Abnehmwünschen. Mein spezifischer Fall ist aber eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden, denn jetzt geht es mir wirklich nur um den BMI als Massstab aller Dinge.

Berechnet wird der BMI übrigens so:

BMI

Früher war es ja noch viel einfacher, rauszufinden, ob man dick war oder nicht: Körpergrösse in Zentimetern minus 100 war normal, Körpergrösse in Zentimetern minus 100 und minus zehn Prozent bei Männern bzw. 15 Prozent bei Frauen war ideal. Das ging noch mit gutem altem Kopfrechnen. Heute muss man mit irgendwelchen Quadratwurzeln hantieren, kein Wunder also, dass man da das Handy zu Hilfe nehmen muss. Vom Taille-Hüfte-Quotient fang ich gar nicht erst an, da bin ich als – siehe oben – Apfeltyp eh ganz übel, und überhaupt wollte ich doch eigentlich noch ein Flickr-Fotoset verlinken, nämlich das hier. Gefunden bei Anke Gröner irgendwo im Archiv.

Anschauen. Sich seine Gedanken machen. Danke.

(Und ich mach mir jetzt Gedanken zum Thema „Warum wollte ich da bei ‚Apfeltyp eh ganz übel‘ eigentlich zuerst ‚eh ganz böse‘ schreiben?“ Jaja, dicke Natollie, böses Kind. Aufarbeitung, ick hör dir trapsen, es ist noch ein weiter Weg, bis Essen nicht mehr quasi immer mit Trost- und Schuldgefühlen (und dann wieder Trost und dann wieder Schuld, repeat ad buchstäblich nauseam) konnotiert ist und so weiter. Aber auch hier: Andere Geschichte, andermal.)

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