Nibbler for Bundesrat

Während hier 20Minuten-TV in einem Firefox-Tab läuft und des Teufels Frikadelle in seinem Körbchen schnarcht (da hab ich mich doch tatsächlich mal durchgesetzt und sein Winseln ignoriert, weil er doch so viel lieber auf Frauchens Schoss schläft als irgendwo anders), frage ich mich ja, wie um Himmels Willen die heutige Wahl ein positives Ergebnis bringen kann.

Wird Maurer gewählt, finden das viele nicht gut. Wird Maurer nicht gewählt, finden das andere nicht gut. Und das Thema „Volksvertretung“ scheint mittlerweile eh in den Hintergrund gerückt, es geht nur noch um interne und externe Machtkämpfe. Nun ja.

Vielleicht ist es Zeit für einen Kandidaten, der politisch neutral, aber extrem fotogen ist?

Meine Damen und Herren. Ich bitte Sie… beziehungsweise Nibbler Springhart bittet sie… also, ich und Nibbler Springhart bitten Sie, Ihre Stimme seiner Exzellenz Lord Nibbler zu geben.

Lord Nibbler steht für folgende Anliegen auf das Vehementeste ein:

1. Kauknochen für alle
2. Mehr Kauknochen für alle
3. SPIELEN SPIELEN SPIELEN SPIELEN SPIELEN SPIELEN SPIELEN SPIELEN SPIELEN SPIELEN SPIELEN einschlafen
4. Gassigehen nur bei trockenem Wetter
5. Frauchens Schoss hat stets als Kuschelstelle bereit zu sein, und Frauchen darf nie mehr Socken tragen, weil nackte Zehen viel lustiger sind
6. Häufchen im Wohnzimmer sind als Ehre und Zeichen der Zuneigung zu betrachen und dürfen nicht weggewischt werden
7. Es werden nur noch Schuhe mit Schnürsenkeln geduldet (siehe Punkt 3: SPIELEN SPIELEN SPIELEN etc.)
8. Der Hund, der hinter dem Schlafzimmerspiegel wohnt, hat sofort da rauszukommen
9. Die Schublade mit dem Futter drin hat jederzeit offen zu stehen
10. Jegliche Tagesabläufe und andere Routinen werden dem Hund angepasst

Gut, das Schweizer Menschenvolk fühlt sich vermutlich mit diesem Parteiprogramm nicht so wirklich vertreten. Aber fragen Sie mal das im Parlament völlig unterrepräsentierte Hundevolk!

(Ach ja, und nur als Hinweis: Hierzulande hat Nibbler dieses Programm auch noch nicht wirklich umgesetzt. Vielleicht hätten wir mehr Respekt vor seinen Wünschen, wenn er den Titel „Bundesrat“ statt „Lord“ tragen würde?)

(Hm, nö.)

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