Things I Love Thursday (1)

Neues Jahr, neues Füllmaterial – eine ausschliesslich positive Rubrik kann ja nicht schaden.

Falls jetzt wer nur Bahnhof versteht, sei er hierhin verwiesen:

Gala macht das jeden Donnerstag, und so als „Dinge, die ich diese Woche toll fand“-Sammelsurium-Posting ist das sicher nicht die schlechteste Idee. Also, ich präsentiere hiermit die Erstausgabe von Things I Love Thursday in der Natollie-Variation.

– Das Bild hier:
funny pictures of dogs with captions
see more puppies

– Auch bei Gala Darling gefunden: Die Website von Dallas Clayton. Ja, mag sein, dass die Zyniker unter den Lesern seine Texte für Robert Fulgrum-mässig verkitscht und zu simpel halten. Ist mir persönlich egal, denn für mich gilt immer noch die Maxime: If it’s corny, it’s probably true. Beispiel:

QUESTIONNAIRE

Have you already taken
the greatest photograph that you will ever take?
What does it look like?

Where do you keep it?

How do you know?

As an adult
have you run
top speed
naked through a field?

More than once?

Have you been inside every
room in your house today?

How about every closet?

How long since you’ve been in every closet?

Too long I bet.

There’s plenty to be learned in those closets.
Fields.
Wasted snapshots.

And you paid for them.

Get in there.

Root around.

Sera Beaks Neujahrsvorsätze. (Auch via Gala Darling, eh meine Hauptressource für jegliche spirituell angehauchte Links.) Besonders hängengeblieben dabei: „Dance the way a universe fucks.“ Nee, ich weiss auch nicht, wie das dann aussieht, aber ich finde ja, es illustriert das Konzept des puren, sich selbst vergessenden Rumtanzens um des Abtauchens in die Musik willen perfekt. Und mal ehrlich, darum sollte es doch beim wirklich freudigen Tanzen gehen: Dass es eben egal ist, wie das dann aussieht.

Historical Tweets. Bitterböse, aber hi hi hi. (Bei wem hab ich das nochmal gesehen? Anke Gröner? Ich weiss, ich bin immer etwas vergesslich in Sachen Via-Verlinkung.)

– Wenn’s obe schifft und unde saicht… äh, ich meine natürlich, wenn es draussen schneit und nebelt, ist dieses Lied eh mein Grundsatzsoundtrack:

MTV Made online gucken. Geht übrigens auch via Zattoo, läuft ja derzeit auf MTV Deutschland immer um 15:30. Jaaa, ich steh immer noch auf das Cinderellaklischee und werde immer drauf stehen. Auch wenn ich die ganze Gleichschaltungsphilosophie dahinter oft zum Kotzen finde.

– Die vierte Season „Supernatural“. Dean, sowieso. Dean in Lederhosen? Grandios. Das „Eye of the tiger“-Extra? Wuaaah. Ach ja, und: Castiel. Huuuuuu. Will gar nicht wissen, was da in Sachen Fanfiction gerade abgeht…

– Es ist Suppenwetter, und deswegen sei hier meine Lieblingswintertrashsuppe präsentiert, ein leicht abgeändertes Rezept aus dem (jaja, Hausfrauenlektüre) Meine Familie & ich-Kreativ Küche-Sonderheft zum Thema Brunchideen:

Tex-Mex Tomatensuppe (reicht für vier hungrige Leute, behaupte ich mal)

500g Tomaten
1 grosse Zwiebel
Knoblauch nach Belieben
Olivenöl
Cayennepfeffer
Kreuzkümmelpulver
Salz
Pfeffer
1,5 Liter Gemüse- oder Hühnerbrühe
2 Paprikas (für Schweizer: Peperoni)
1 grosse Dose Kidneybohnen
500g Hackfleisch
1 Tüte Tortillachips nach Wahl, ich nehme immer die mit Nacho Cheese-Aroma
Saure Sahne

Zwiebeln und Knoblauch im Öl anbraten, Tomaten und Paprika grob kleinwürfeln und dazugeben, andünsten lassen, Gewürze dazu (bitte nach persönlichem Geschmack dosieren, ich mag ja gerne viel Cayennepfeffer und Kreuzkümmel), mit Brühe ablöschen und ca. 20-30 Minuten brodeln lassen. Dann die Tortillachips grob zerkrümeln und zur Suppe geben (auch hier: Nach persönlichem Geschmack. Ich bin auch da der Meinung, viel hilft viel!). Kurz köcheln lassen, dann mit dem Stabmixer pürieren. Hackfleisch würzen und gar braten, dazugeben. Kidneybohnen abspülen und zur Suppe geben. Suppe nochmal aufkochen lassen, damit die Bohnen auch gut durcherhitzt sind. Saure Sahne dazureichen.
Trashig, aber leeeeecker!

– Und last, but not least – im Gegensatz, grundsätzlich eh an erster Stelle: Nibbler. Auch wenn es manchmal so klingen mag, als sei der Hund nur anstrengend, so muss doch mal erwähnt werden, dass er eigentlich vor allem eins ist: Wahnsinnig lieb und liebevoll. Klar zeigt er seine Liebe manchmal auf eine Art und Weise, die für Gejammer und Löcher in Klamotten sorgt, aber dieses unglaubliche Urvertrauen seinerseits, dass wir ihm ja sowieso nur Gutes tun wollen, rührt mich wieder und wieder zutiefst und gibt mir ein Glücksgefühl, dass sich mit gar nichts anderem vergleichen lässt. Ausserdem ist er gelehrig und ganz einfach total putzig. Mittlerweile kapiert er auch die Sache mit der Stubenreinheit, so gut es für ihn eben geht, und die Spielmomente mit ihm sind einfach zum Kreischen niedlich. Grosse Liebe und übergrosses Glück mit kleinem Hund also allenthalben. Und hier zur Illustration ein typisches Bild von uns beiden abends auf dem Sofa – wir können also auch lieb sein (ja, sogar ich!):

kampfkuschler

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