Decisions, decisions

So viele Möglichkeiten, so wenig Entscheidungsfähigkeit. Naja, gut, zwei Möglichkeiten.

Geh ich jetzt am 28. Februar nach Heidelberg shoppen und anschliessend zu Glasvegas in den Karlstorbahnhof oder geh ich am 1. März nach Zürich ins Hallenstadion zu Oasis, wo Glasvegas als Support spielen?

Notiz am Rande: Ja, ich bin ein Spiegel Online-Hypeopfer.

Für Heidelberg kostet ein Konzertticket 15 Euro, für Zürich umgerechnet 40 Euro. Shoppen in Heidelberg könnte aber teuer werden. Gut, Zürich ist eh teuer.

Und will ich mir Oasis wirklich nochmal antun nach den desaströsen Versuchen, sie in Adelaide live zu sehen (zweimal Ticket gekauft, zweimal abgesagt, beim dritten Mal kein Ticket gekauft, da kamen sie dann) und dem noch desaströseren tatsächlich erlebten Auftritt beim Gurtenfestival – zum Glück haben sie da das Round Table-Interview abgesagt, denn das hätte natürlich gleichentags in Zürich stattgefunden… wobei, meiner Coolness-Skala hätte die Begegnung mit einem Gallagher vermutlich einen ziemlichen Schub verpasst.

Andererseits wäre ja auch nur ein einziges Lied von der „What’s the story, morning glory“ einen Konzertbesuch schon alleine wert, irgendwie. Mittlerweile ist mir „Wonderwall“ auch so schnuppe, dass sie den Song gerne wieder ab Band einspielen lassen können, während die Bühne schon leergeräumt ist. Und irgendwie bin ich – diesen ganzen doofen britischen Musikkanälen sei Dank, die wir mittlerweile dank Festplattensatellitgedöns kriegen – derzeit so wahnsinnig 90er-Britpopnostalgisch. Übrigens mit ein Grund, warum ich derzeit eine noch derbere Abneigung gegen die Franz Ferdinands und Mando Diaos der Welt habe, so nach dem Motto „Alles nur geklaut“, und das obwohl mir absolut hundertprozentig klar ist, dass das damals in den 90ern auch nur alles geklaut war, aber es war halt… meins.

Zweite Notiz am Rande: Ein Beweis allerdings, dass ich es mit dem Britpop nie so ernst gemeint habe, wie ich das vermutlich in den Augen der ernsthaften Musikfans hätte tun sollen: Ich liebte Oasis UND Blur. Schande!

Nun ja, machen wir uns nichts vor: Sind eh alles theoretische Überlegungen, denn schlussendlich werden mir beide Varianten zu weit weg, zu kompliziert und zu teuer sein, und ich entscheide mich für die vorher unerwähnte Möglichkeit 3, den Klassiker unter den Möglichkeiten, der geht schliesslich immer: Ich bleib zuhause mit dem Hund.

(Aber eine Vorführung des Tanztheaters, das vorletztes Jahr meinen Mann schier in den Wahnsinn trieb, werde ich mir trotzdem geben. So. Und ja, zu unser beider Nutzen diesmal allein.)

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3 Gedanken zu “Decisions, decisions

  1. Hey Schwägerin! Für Heidelberg am 28.2. spräche ein Kaffee oder Mittagessen mit mir – hab da Konferenz, könnte aber mittags sicher weg. 🙂
    Liebe Grüße
    Heike

  2. Das kommt mir schrecklich bekannt vor mit „Ticket gekauft und sie kamen nicht“, was bekommt Liam auch mirnichtsdirnichts ein Stimmbandödem?
    Aber trotzdem, ich würd sie mir antun. Lohnt sich ja dann vielleicht doch ; )

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