Things I Love Thursday (6)

Ich weiss, das Bildchen hatten wir schon. Es passt aber so gut zum letzten Wochenende. Da hat die innere 13-Jährige aber wieder extremst zugeschlagen. Wobei, vielleicht war es auch die innere Dreijährige…

– Aber erst mal: Malmö. Ich bin sehr verliebt in die Stadt und die Leute, und die Tatsache, dass sich Jesus in Form eines schwedischen Superstars dermassen authentisch über die Schweizer Schokolade und unsere lange Anreise gefreut hat, spricht natürlich auch sehr dafür, dass der Urlaub ganz doll toll war. Und hey, gestern kam sogar noch eine Mail von der Malmö Opera, dass wir aufgrund unserer schlechteren Platzierung Gratistickets für eine andere Aufführung kriegen könnten (unsere Plätze waren doppelt gebucht worden, und wir mussten dann fünf Reihen weiter hinten und einiges weiter rechts sitzen, was per se kein schlimmes Malheur ist, wenn man einfach so mal in die Oper geht – allerdings ziemlich ärgerlich, wenn man dafür extra aus Süddeutschland bzw. der Schweiz nach Schweden gereist ist, ne…). Allerdings ist mir eine Barber-Oper bzw. eine Offenbach-Operette nicht wirklich eine Reise nach Malmö wert, aber danke für das Angebot.

Ein paar sinnlose Touristenfotos, die aber immerhin illustrieren, dass es brrrkalt war, gibt es hier:

Malmö Feb. 2009

(Und die Shoppingmöglichkeiten erst… Hach ja. Ich gucke mich ja derzeit nach Ferienhäusern bzw. -wohnungen in Schonen um, die im Sommer frei sind und in denen Hunde erlaubt sind. Aber wie gesagt: Vor allem von wegen Land und Leute. Hüstel.)

– In Anlehnung an Nibblers Faszination mit meinen Unterarmen als Sexualübungsspielplatz (armes Kerlchen hat überhaupt keine Ahnung, was sein Unterleib da treibt und guckt gerne mal völlig verzweifelt, wenn er zum Höpperlen ansetzt) fand ich dieses Bild von Dooce – und natürlich vor allem Chucks Gesichtsausdruck – sehr, sehr, sehr amüsant. Ja, das hinten oben ist das Weibchen.

– Immer wieder erwähnens- und ein Kopfschütteln wert: Photoshop Disasters. Ja, auch wenn heutzutage bei jedem Foto, das irgendwie schockierend ist, irgendwer gleich mal brüllt: „Photoshopped!“, so muss man doch sagen: Sehr viele Bilder sind halt digital bearbeitet. Und manche, äh, halt ein bisschen… nun ja, mehr als andere.

– Weil ich beim Angucken gequietscht habe vor Lachen und es so herrlich albern ist:

(Via mamamia.)

xkcd ist mal wieder grandios. Da möchte ich ja direkt einen Kindle haben, passend zu dem Handtuch auf meiner ThinkGeek-Wunschliste. Apropos ThinkGeek-Wunschliste: Das Inigo Montoya-Shirt ist mein!!! Hurra! Danke, danke, danke an dieser Stelle an die Schenkerin und alle anderen Geburtstagsschenker, ich war sehr entzückt von allem!

– Was mich zu den Geburtstagsfeierlichkeiten vom Samstag bringt: In Anbetracht der Tatsache, dass ich erst am Freitagvormittag mit dem Nachtzug aus Schweden zurückkam und da noch keine Ahnung hatte, womit ich die Gäste ernähren könnte, ist mir meiner Meinung nach die Party kulinarisch ziemlich geglückt. Gut, zugegeben – den Schokokuchen hat der Göttergatte zu Ehren meines Wiegenfestes produziert (und ja, Schatz, er war wirklich lecker!), die Muffins bestanden aus einer Fertig-Backmischung und die Torte ist eh mein Nicht-Backofen-Standardding für alle Gelegenheiten, aber trotzdem, die Präsentation der – wie ich sie nenne – kaiserlich-königlichen Prinzessin Lilifee-Gedenktafel ist doch ganz nett, ne:

Geburtstag 21. Februar 2009

Ach ja: Abendessen gab es übrigens auch noch, und da war dann nix aus der Tüte. Allerdings auch nichts nach irgendeinem fixen Rezept, alles altbewährte „Klassiker“ meinerseits. Das nächste Mal mach ich dann auch mehr Chili-con-Carne- und Hühnchen-Avocado-Wraps, versprochen.

– Und wenn wir gerade beim Essen sind: Nicht zwingend ein Thing to love, aber bei jeder Ernährungsumstellung und deren Einhaltungsversuchen hilfreich ist ein Blick auf This is why you’re fat. Echt jetzt: Da verspüre ich bei jedem Besuch einen ziemlich heftigen Drang nach Gemüse und Salat… (konkret: Gleich gibt es eine groooooosse Portion Spinat!)

– Ebenfalls zu diesem Thema: Three Piece Suite. Eine angenehme Abwechslung in der Welt der Frauen, die sich als „more to love“, „kurvig“ oder als „echte Frau“ beschreiben – denn warum kann man nicht einfach sagen: „Hey, ja – ich bin dick. Und?“ Ich meine, der erste Schritt zu einer erfolgreichen Abnahme ist das Eingeständnis, dass man etwas gegen sein Aussehen und seinen Gesundheitszustand unternehmen möchte. Schritt zwei ist es dann, sich einzugestehen, dass das mit irgendwelchen Blitzdiäten und anderen von Frauenzeitschriften propagierten Methoden nicht wirklich funktioniert. Schritt drei – und bei weitem der wichtigste, härteste und befreiendste Schritt: Die Frage nach dem Warum. Aber das ist mal wieder was aus dem Bereich andere Geschichte, die ein andermal erzählt werden soll. Jetzt erst mal: Three Piece Suite. Erfrischend ehrlich.

– Ich habe endlich entdeckt, wer wirklich in Nibbler steckt. Wurde mir heute klar, als er von einer Yorkshiredame extremst giftig angebellt wurde, und darüber geschätzte drei Sekunden verblüfft war, bis er wieder seinen Charme spielen liess. War ja auch eigentlich total logisch – französische Bulldogge und so:

(Ich hatte mal Pepé Le Pew-Leggings. Was soll ich sagen, es waren die wilden 90er. Und ich habe sie geliiiiiiieeeeeebt!!! Also, die Leggings jetzt. Die 90er zwar auch, aber die Leggings spezifisch.)

– Und als Nicht-Ding, das ich nicht nur Donnerstag liebe, sei heute mein Göttergatte erwähnt, der es mir verzeiht, dass ich gestern meinen Verlobungsring beim Gassigehen auf Nimmerwiedersehen verloren habe. Es sei aber immerhin mildernd erwähnt, dass a) der Ring wirklich sehr locker sass, b) ich in meiner Verzweiflung und mit dem Verdacht, das Ding sei beim Hundekackeaufräumen runtergerutscht, unter den Augen der örtlichen Jehovas Zeugen-Missionarinnen in der Mülltonne hier im Park rumfischte, bis ich die entsprechende Kacktüte gefunden hatte und ich c) ebendiese Tüte dann mit nachhause nahm und… but let us not go there, for that way madness lies. Sagen wir es nur mal so: Ich hab mich wirklich bemüht, den Ring wieder zu finden, okay? Insofern gilt: Thing I Hate – Verlobungsring verlieren. Person I Love: Thorsten. :-*

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