Senta’s Little Helper

Also, erstmal Entwarnung: Nibbler hatte leichte Magenbeschwerden, die scheinen jetzt aber wieder vorbei zu sein. Kommt davon, wenn man unter seinen Vorfahren offensichtlich irgendwelche Schlingpflanzen hat und das Futter ab und zu so schnell inhaliert, dass es im Magen gleich wieder schwungvoll kehrtmacht und nochmal „Hallo, ich bin’s, dein Frühstück!“ spielt.

Aber keine Sorge: Ihm geht es wieder gut, und Frauchen hat brav betüdelt und Krankenbett bewacht und Kotze aufgewischt. Und zur Feier der Genesung waren wir heute auf der Hundewiese in der Nähe des Freiburger Flugplatzes. Fand Nibblerchen – bis auf den extrem lästigen Wind (kann man bei den Segelohren ja auch verstehen, höhöhö) – total super. Zwar war ihm diesmal nicht so sehr nach Rumfetzerei im renntechnischen Sinne zumute, aber immerhin durfte er sich mit der jungen Schäferhündin Senta kurz spielkloppen:

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Fand er super. Er geht ja sowieso immer nach dem Motto „Dem Scharmör ist nichts zu schwör“ vor bei Hündinnen, und wenn es mit der Sympathie dann klappt, ist er selig. Oder, um es mit „Von Hund zu Hund“ zu sagen: „Ballett, Ballett, wie ist die Liebe nett…“

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(Wobei dieses Gedicht im Roman ja Folgen hatte, mit denen aufgrund Nibblers doch noch eher jugendlichem Alter noch nicht zu rechnen ist, aber ich freue mich ja jetzt schon auf die anstehenden Pubertätsprobleme…)

Apropos Alter: Nibbler läuft noch meistens brav im Gänsemarsch, wenn er nicht angeleint ist. Die Betonung liegt bei „noch“, auch da rechne ich trotz Überei damit, dass er irgendwann mal beschliesst, dass wir ja eh keine Ahnung haben und es in der anderen Richtung viel spannender ist. Deswegen sind wir derzeit immer wieder des Lobes voll (und er voller Leckerli), wenn er hinhorcht. Tut er fast immer, ausser andere Hunde sind gerade spannender. Senta war es heute nicht – sorry, Senta, gegen Pansenknöchelchen hast du anscheinend noch keine Chance. Und gegen Frauchens Fersen auch nicht…

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Weil aber ausser Senta nicht viele Hunde unterwegs waren, haben wir Nibbler dann mit Apportierübungen beschäftigt. Hinlaufen klappt meistens, Herbringen auch gerne mal, nur das Rausgeben wird nur im Tausch gegen Leckerli vollzogen. Der Hund ist ja nicht blöd…

…auch wenn er manchmal, so wie auf dem folgenden Bild, den Kosenamen „Niedlich-doof“ durchaus verdient.

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Danach ging es wieder ab nachhause, und weil wir letzte Woche ein Bild von Hund auf Ehemannes Arm hatten, müssen es diese Woche natürlich gleich drei von Hund auf Ehefrauchens Arm sein. Zuerst die Variante „Pffffrtblblbl“:

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Dann die Variante „“Sindwirnichtsüüüüüüss“:

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Und schliesslich noch „Hund fressen Kamera auf“.

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Ach ja. Irgendwann ganz am Anfang hatte ich ja mal beschlossen, dass Nibbler auf das Sofa darf, aber nur wenn er sich dort ordentlich benimmt und nicht rumspielt, sondern brav und ruhig ist.

Nun ja.

Aber: Er schläft immer noch in seinem Körbchen und nicht im Bett!

(Und wir sprechen nicht darüber, dass er heute zwecks Weckdienst auf mein Kissen und dann mir auf den Kopf gehüpft ist und mich vor lauter Schlabberei und Pfoten auf der Luftröhre fast vom Halbschlaf direkt ins Jenseits befördert hat…)

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Ein Gedanke zu “Senta’s Little Helper

  1. Ja, ja! Ich vermisse die Zeiten, als mein Hund noch so fit war, dass er auf das Sofa sprang und einfach ein Nickerchen machte, obwohl er eigentlich nicht durfte! 😉 Meiner sitzt gerade auf seinem Stuhl (habe ihn rauf gehoben) in meinem Büro und schnarcht vor sich hin.

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