Things I Love Thursday (11)

Ahhhh, was für ein Wetter, Kinners, was für ein Wetter! Da will man doch nur noch schnell morgens was bloggen und dann raus an die Sonne. Also, wenn der Hund einen lässt, wobei: Der ist ja auch dafür. Nur sind wir uns jeweils nicht einig, wo wir uns niederlassen sollen, und was man mit einer Hundewasserflasche bzw. einem Reisenapf so macht. (Ich: Ordnungsgemäss benutzen. Nibbler: Entreissen, durch die Gegend schleudern, zerstööööören!!!) Aber hey, niedlich ist er bekanntlich trotzdem.

Heute mit mehr Gelaber und weniger Links.

– Zuerst muss ich ein Loblied singen auf meinen neuen Gesichtsreiniger: Der Reinigungsschaum mit rotem Reis von L’Occitane, von dem ich mir in Italien eine Probiergrösse gekauft hatte, wirkt wahre Wunder auf meiner Haut. Ich behaupte ja nicht mal, dass sie besser aussieht (hey, jahrelang keine Pflege zu benutzen, wirkt sich nun mal irgendwie aus), aber sie fühlt sich tausendmal besser an. Insofern muss da dann wohl bald mal die „richtige“ Grösse ran. Mal gucken, wo man das Zeug hier kriegt – sonst muss ich halt mal über die westliche Grenze pilgern…

– Apropos Pflegeprodukte: Ich hab dem Mann ja eins meiner bei Yves Rocher bestellten Duschmittel geschenkt, und seither riecht es morgens im Bad immer nach Kaffee. Ist viel angenehmer, als es jetzt vielleicht klingt!

– Ich rege mich ja gerne mal darüber auf, wenn Leute im Park hier abhängen und ihren Müll überall liegenlassen, obwohl es doch wirklich mehr als genug Mülleimer hat (ja, ich werde alt, aber ich habe nun mal auch einen Hund, der zwischendurch gerne mal Müll aufliest, auch wenn er es mittlerweile langsam lernt). Aber die beiden Jungs, die neulich mit ihrer Klampfe auf der Wiese sassen und zu Nibblers und meinem Entzücken Green Days „Good Riddance (Time of your Life)“ und Tenacious Ds „Tribute“ intonierten, die dürften gerne jeden Tag dort sitzen.

– Ich war am Dienstag wieder Nordic Walken (ne ganze Stunde) und habe es richtig genossen, mal bei angenehmen Temperaturen und im Sonnenschein mit den Stöcken unterwegs zu sein. Heute hoffentlich wieder. Und nebenbei hab ich mich dann gefragt, wie viele der anderen Leute, die derzeit wieder stöckeschwingend durch die Gegend watscheln, sich dabei von Motörhead und Iron Maiden beschallen lassen… Um es mal wieder gesagt zu haben: Nordic Walking ist besser als sein Ruf!

– Kommen wir nun zu etwas, dass sich wirklich nur mit „Guilty Pleasure“ umschreiben lässt: Bei MTV läuft derzeit „Rock Of Love 2“. Alternder Rockstar (Brett Michaels von Poison, das waren die mit „Every Rose Has Its Thorn“, einigen vielleicht auch bekannt aus „Bill & Ted’s Bogus Journey“ und einer der Tracks, die ich bei Singstar noch so einigermassen hinkriege) sucht sich aus 20 Frauen über mehrere Folgen hinweg die aus, die seiner Meinung nach am besten zu ihm passt. Er: Ziemlich verlebt, mit riesenbandanafixierten Extensions, Hobbies wie Quadfahren und Stripperinnenbegucken. Die Damen: Stripperinnen, Frauen, die gerne Stripperinnen wären oder Frauen, die aussehen und sich benehmen wie Stripperinnen. Trash TV at its finest.

– Das Wiederentdecken von Musik, die ich schon vor langem gerippt habe, aber jetzt erst dank der neuen externen Netzwerkfestplatte wieder anhöre (die alte Festplatte hätte ich dafür immer erst einschalten müssen, und DAS ist ja wohl unzumutbar. Ähem.). So zum Beispiel Favez – A Sad Ride On The Line Again. Oder der Soundtrack zu The Crow. Und sonst noch so Zeug – was gerade gelaufen ist, sieht man ja jeweils links hier auf der Seite.

– Warum wir auch dieses Jahr keine Osterkarten verschicken:

Mia Freedmans Kolumne zum Thema Frauen und Körpergefühl, in der sie versucht, Männern zu vermitteln, wie sich das anfühlt, ist sehr amüsant:

“Asked for the secret to his long shlong, former male model Marcus Schenkenberg insists he was just born that way. “I wear cotton boxer shorts and have daily showers” he shrugs. “That’s all I do.“

Grehehehe.

– Ebenfalls amüsant, auch wenn ich ja auch Matrix Reloaded und Matrix Revolutions gut fand (ich weiss, Geek-Sakrileg!): xkcd zum Thema „Zehn Jahre The Matrix“

– Und abschliessend nochmal zum Wetter das einzige Mörike-Gedicht, das ich toleriere:

Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab ich vernommen!

Und jetzt frohe Ostern und Sonne tanken.

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