Familienurlaub zu dreieinhalbt…

…oder so ähnlich. Vermutlich würden Nibbler und Krümel zusammen als eins zählen, aber der Hund alleine macht ja genug Trubel für eine ganze Person. Erholsam war’s auf jeden Fall, gemütlich und je nach Nibblerstimmung auch schön ruhig. Hier mal ein paar fotografische Impressionen.

Beginnen wir doch mit einer kurzen Diashow der näheren und ferneren Umgebung – ich muss schlichtweg mit Diashows arbeiten, sonst wird das hier der längste Blogeintrag der Welt. Und nee, da hab ich wirklich keine Titelaspirationen…

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Die ersten paar Bilder stammen aus Mögeltönder, einem idyllischen Dörfchen inklusive königlichem Schloss in der Nähe der dänischen Grenze. Den Töndermögel hingegen gibt es hier zu sehen:

toendermoegel

Man sieht also: Man sieht direkt was mittlerweile. Manchmal. Wenn ich ein ordentliches Hohlkreuz mache, was ich aber nicht soll. Immerhin kann ich berichten, dass der Herr Nachwuchs mittlerweile wirklich ordentlich zappelt, gerne auch nachts, und dass wir es zumindest einmal geschafft haben, dass er so getreten hat, dass der Ehemann und zukünftige Vater mittels Hand auf dem Bauch auch was gespürt hat. Ansonsten muss er halt immer noch meinen Schilderungen vertrauen – und bereitet sich nach seinen eigenen Methoden auf die Umstellung vor:

schiefgewickelt

Ich befürchte ja, nachdem ich mir das Buch auch zu Gemüte geführt habe (was hab ich im Urlaub gelesen, gelesen und gelesen, ich hatte offensichtlich extremen Nachholbedarf), das Schlimmste für die BobbyCar-Karriere des Sohnes. Meinereiner hielt sich da mehr so an die Devise „Die Sonne scheint mir auf den Bauch – soll sie auch.“

bauchsonnen

Und nee, keine Sorge, ich hab mich meistens im Schatten aufgehalten, man soll ja nicht und Hitze und Baby und Sonnenschein und blablubb.

Nibbler fand die Wiese beim Bauernhof auch supi. Hurra, im Kreis rennen!

Ansonsten haben wir uns auch gerne innerhalb der vier Wände unserer kuscheligen Ferienwohnung aufgehalten, gerade wenn es draussen sehr sonnig und warm war – da steckte mir einfach der Hitzschlagschreck noch zu sehr in den Knochen. Klein, aber fein und unser, unser Heim unterm Reetdach. Hier sehen wir den Ehemann beim Hundenapfbefüllen oder -ausspülen, genau lässt es sich nicht feststellen…

mannkocht

Das war übrigens auch das ganze Ausmass der Wohnesszimmerküche – ich sitze da als Fotografin am anderen Ende des Raumes auf dem Sofa. Wie gesagt: Klein. Aber fein. Auch wenn ich dank weicher Matratze, ungewohnt breiter Couch und etwas niedrigem Esstisch gleich mal die erste Runde Schwangerschaftsrückenschmerzen verzeichnen konnte. Apropos Tisch, da sassen wir ja des öfteren dran, zum Spielen („Einfach Genial“ ist mehr so ein Spiel für den Mann, zumindest gewann er dauernd), Essen (Nudeln, Nudeln, noch mehr Nudeln) und Doofgucken:

hasamtisch

ichamtisch

Man beachte die leicht verquollenen Rückenschmerzschlafmangeläuglein. Jaja, im zweiten Trimester ist alles toll und man hat das Schwangerschaftsstrahlen und so weiter. Pfffrtbltbl. Nibbler lag dann jeweils schmollend auf seinem Lieblingsdeckchen alias unserem alten Badezimmerteppich, den Kerlchen vor einigen Wochen aus dem Bad in den Flur gezerrt hat und der seitdem seins ist und folglich auch mit in den Urlaub musste.

badteppichhund

Nibbler hat in diesem Urlaub allerdings auch seine Plüschtierzerstörungswut entdeckt – seine geliebte Ikearatte musste nun nach langer Zeit doch dran glauben…

rattitod

R.I.P. Ratti:

rattileiche

Aber weil wir ja nette Hundeeltern sind, haben wir Nibbli ein Quietschebällchen als Ersatz gekauft. Fand er erst auch superklasse…

…Und dann hat er entdeckt, dass man das Ding ja auch zerfleddern kann. Ergo fünf Minuten später:

baellchen

Aber wir sind ja nicht so, dass Nibbler nie was zum Kauen kriegt. Wirklich nicht. Siehe die nun folgende Stilstudie „Hund und Kauknochen“.

Sein jeweils aktuelles Kaui ist dann auch sein Ein und Alles und möchte z.B. sooo wahnsinnig gerne mit ins Bettchen. Und darf nicht. Grausame Welt. Da ist man dann sehr uneins mit Herrchen…

uneins

Und wenn man dann ausgerechnet im Urlaub auch noch seine erste Zugfahrt erlebt, hat man ja wohl das volle Schmollrecht!

zugfahren

Wobei sich Nibbler sowohl im fast leeren Zug nach Sylt wie auch im sehr vollen Zug von Sylt runter sehr gut benommen hat. Auch die lange Autofahrt hin und zurück hat er problemlos überstanden – naja, natürlich mit vorwurfsvollen Blicken und Seufzern, aber doch einiges entspannter als erwartet. Die positivste Entwicklung daran ist sicherlich, dass er jetzt auch auf kürzeren Strecken im Auto recht ruhig ist. Schlecht gelaunt, aber ruhig. Am amüsantesten ist dabei immer die Phase „Pöh, dann dreh ich mich halt mit dem Rücken zu euch und betrachte das Muster der Rückbank!“…

Ansonsten sei noch zum Urlaub gesagt, dass ich von den Shoppingmöglichkeiten in Tönder begeistert war, ich jetzt ausserdem eine eklatante Schwäche für Janny’s Eis habe („Schatz? Ich weiss, es ist abends um halb neun, aber hab ich dir eigentlich schon erzählt, dass man bei Janny’s das Eis auch so zum Transport mitnehmen kann? Also, du musst nicht…“) und wir faszinierend exotische Getränke im Niebüller Edeka entdeckten:

duff

Und ja, wir waren am Meer. Zwar nur einmal, aber das immerhin auf Römö, und immerhin mit Hund. Das sah dann so aus:

hundamstrand

Und – Gieks!!! – so:

guckstu

Und natürlich auch so:

Kurz darauf hat er dann meine Turnschuhe im Wasser versenkt. Hurra! Spass! Aber weil ja eigentlich eh nur jeder noch mehr Fotos vom Hund sehen will – hier bitte. Nibblers Urlaubs-Diashow for your viewing pleasure:

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Kurz, entgegen dem letzten Bild in der Diashow: Much fun was had.

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3 Gedanken zu “Familienurlaub zu dreieinhalbt…

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