Walkampf-Strategien

Nee, ich kann durchaus verstehen, wenn niemand einen grossen Unterschied zwischen dem Bauchfoto aus der 31. Woche und dem hier aus der 34. Woche feststellt:

bauchwoche34

Gefühlt ist da aber schon ein Unterschied, ehrlich. Langsam frag ich mich, ob mein Bauchnabel nicht tatsächlich noch vom Drinnie zum Draussie mutiert, derzeit zumindest wird er immer untiefer. Ausserdem wird es immer schwieriger, sich im Bett hin und her zu wuchten, was bei mindestens zwei Kloaufenthalten pro Nacht nicht zwingend erfreulich ist. Immerhin: Die Umstandsjeans rutschen nicht mehr so schnell runter.

Nächsten Mittwoch hab ich dann schon meine Geburtsvorbesprechung in der Klinik, und ab da werd ich dann wöchentlich kontrolliert. Und hey, wenn die Angaben vom letzten Ultraschall tatsächlich stimmen, wird es ein Silvesterkind. Tut mir leid, Baby, war so nicht geplant. Aber immerhin darfst du dann an deinem Geburtstag immer lautstark rumböllern…

Akustisch interessant sind derzeit übrigens die Geräusche, die ich von mir gebe, wenn ich mich bücken muss. „Äffzg, Grähhh, Öff“ umschreibt den Soundeffekt recht bildhaft. Schnürschuhe sind eine Herausforderung wie damals, als ich das Schuhschnüren gerade erlernte, und lasset uns nicht davon sprechen, wie es klingt, wenn ich versuche, zu enge Hosen über zu breite Stiefelschäfte zu ziehen.

Grundsätzlich lässt sich mein Zustand derzeit mit einem Song zusammenfassen, den ich eigentlich lieber in der Originalversion von Funny Van Dannen hier gepostet hätte, aber je nun, bei Youtube wurde ich da leider nicht fündig. Also müssen halt die Hosen ran. Dieses Lied ist für meinen armen, leidenden Ehemann, der gerne mal mit einem lautstarken „Schaaaaatz?!“ zu mir herbeordert wird, wenn ich mal wieder in irgendeiner Position liegengeblieben bin, aus der ich beim besten Willen kaum mehr alleine rauskomme…

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