Stöcki! Fang das Stöcki! Guter Blogger, braver Blogger!

Da mir ja selten bis nie jemand ein Stöckchen zuwirft, weil ich selten bis nie mit anderen Bloggern interagiere, greife ich jedesmal beherzt zu, wenn wer ein Stöckchen blindlings brautstraußgleich in die Menge pfeffert. So geschehen bei Frau Novemberregen. Schnapp! Fang! Lostipp!

1. Welchen Film sollte ich wirklich unbedingt einmal sehen, ohne nebenher etwas anderes zu machen und warum? (Absolut nur einen nennen!)

Hm, erster Gedanke war jetzt Donnie Darko. Weil: Jake Gyllenhaal wird schauspielerisch gerne mal unterschätzt (wer einen ganz fürchterlich gruselig blutrünstigen Beweis dafür braucht, gucke das aktuelle The Shoes-Video „Time to dance“. Aber mit fürchterlich gruselig blutrünstig meine ich wirklich fürchterlich gruselig blutrünstig, okay?). Patrick Swayze als Lebenshilfeguru. Und mit einem sehr seltsamen Hasen namens Frank. Der Grund, weswegen man dem Film die gesamte Aufmerksamkeit widmen sollte: Damit man der Story folgen kann. Fragen Sie den Mann, der ist eingeschlafen und fand den Film daraufhin doof. Ich behaupte ja, das liegt nur am Einschlafen.

2. Gibt es eine Filmszene, bei der Sie sich – eventuell schon mehrfach – schlappgelacht haben? Bitte nacherzählen.

…oder auch: „Wie man eine Frage nicht wirklich beantwortet.“ Tadaaa:
Ich erzähl doch jetzt nicht „Monty Python and the Holy Grail“ in seiner Gesamtheit nach – kann man hier nachlesen, danke sehr. Ansonsten hab ich sehr schlechte Erfahrungen mit dem Nacherzählen von lustigen Szenen gehabt, so etwas endet bei mir gerne mal mit … „Äh ja, musst du selber gesehen haben, fürchte ich!“ Und als dritte Ausrede biete ich an, dass mir zum Thema wiederholtes Schlapplachen gerade nur die IT Crowd-Episode „The Work Outing“ einfällt, bei der Jen, Roy und Moss von einem Arbeitskollegen in ein Schwulenmusical eingeladen werden. Die Szene in der Bar nach Ende des Stückes. Ich schwöre, ich versuche seit zehn Minuten, das irgendwie nachzuerzählen, aber … musst du selber gesehen haben. Hier der erste Clip. Es hilft, wenn man die ganze Episode anschaut.

3. Welches ist hingegen die traurigste Filmszene, die Sie kennen? (Nur eine, ist sonst unglaubwürdig.)

Ich heul doch grundsätzlich Rotz und Wasser, sobald sich ein Kätzchen eine Kralle prellt, ich kann das doch nicht einschränken! Ich greife mal auf die Szene in der Kinomatinée 1994 zurück, „König der Löwen“, Mufasa stirbt und das Kind neben mir so zu seiner Mutter: „Mama, warum heult die Frau so?“ Es gibt aber sicher traurigere Filmszenen, die mich noch schlimmer durchrütteln.

Ich vergieße übrigens sogar beim Ende von „Cool Runnings“ grundsätzlich Tränen.

4. Gibt es einen Film, den Sie öfter, eventuell regelmäßig, anschauen?

„The Crow“. Schon lange nicht mehr geguckt, aber damals zehn Mal im Kino gesehen. Kann ich mitsprechen, logisch. Ich muss aber in der Stimmung dafür sein und die Gegebenheiten müssen stimmen (ich guck den Film ausschließlich alleine und nachts) – und beides zusammen hat sich nun mal schon eine Weile nicht ergeben.

5. Welches Buch sollte unbedingt noch verfilmt werden?

Meins. Höhö. Ach kommt, Leute – jeder von euch, der schon mal kreativ geschrieben hat, hat doch bestimmt eine mögliche Besetzungsliste für sein Werk im Kopf …
Ansonsten: „Stein und Flöte“ von Hans Bemmann. Ist aber bestimmt unverfilmbar.

Und jetzt soll ich mir selber wieder fünf Fragen für eventuelle Stöckchenabholer ausdenken. Okay.

1. Welches war die schlimmste Fehlbesetzung, die dir je in einem Film begegnet ist?
2. Gibt es einen Film, der dein Leben bzw. deine Denkweise nachhaltig beeinflusst hat?
3. Bei welchem Film hat es dich so stark gegruselt, dass du danach nicht mehr schlafen konntest?
4. Snacks im Kino: Bist du ein Tütenraschler oder ein Tütenraschlerböseangucker? (Siehe Seinfeld: Are you a shusher or a shushee?)
5. Auf welchen bevorstehenden Film freust du dich besonders?

Nehmt, ihr Leser! Beantwortet! Bloggt! Ich bin zu faul zum Taggen.

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