She is tolerable, I suppose

Ich habe viele Bücher. Viele verschiedene Bücher aus diversen Genres. Derzeit hab ich aktuell aber vor allem viele Bücher aus einem Genre. Von einer Autorin. Mit einem Titel.

Tolles Sofa, was?

Tolles Sofa, was?

Ich hab bei der Lesefreunde-Aktion zum Welttag des Buches mitgemacht, und nun warten hier 29 (eigentlich 30, eins behalte ich aber selber) Exemplare des Jane Austen-Klassikers „Stolz und Vorurteil“ auf neue Besitzer. Ach, machen wir uns nichts vor: Besitzerinnen.

Warum „Stolz und Vorurteil“? Ach, das fängt doch schon beim ersten Satz an:

Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, daß ein alleinstehender Mann, der ein beträchtliches Vermögen besitzt, einer Frau bedarf.

Man mag argumentieren, dass „Stolz und Vorurteil“ nichts anderes ist als antike Chick Lit, dass das Buch weder historisch wertvoll noch feministisch lobenswert oder gar bestückt mit besonders tiefgreifender Gesellschaftskritik ist – stimmt ja auch alles irgendwie. Aber wisst ihr was? Es muss nicht immer Kaviar sein. Will sagen: Manchmal will man halt weder historisch wertvoll noch feministisch inspirierend oder gar gesellschaftskritisch, manchmal will man Popcorn-Kino, Unterhaltung, Amüsemang (sic!), Frauenfiguren, mit denen man mitfiebern kann und männliche Helden, die man anschmachten kann.

Also, ich zumindest.

Und außerdem: Die BBC-Verfilmung. Mit Colin Firth. Die Teichszene.

Hach.

(Wobei ich das Teil a) nur auf Video und kein brauchbares Videokassettenabspielgerät habe und b) vor lauter peinlicher Berührtheit kaum mehr Produktionen mit Colin Firth angucken kann, seit ich ihn damals beim Round Table-Interview versehentlich gleich mit meiner Einstiegsfrage beleidigt habe. Abgrundtiefer Seufzer.)

Aber zurück zu den 29 Büchern! Ja, die gibt’s für lau, ich verlange nicht mal Porto – vor allem, weil ich noch gar nicht weiß, wie ich die Dinger verschicke und wie viel das dann kostet. Einfach, weil es ein tolles Buch ist, weil ich gerne lese, weil ich der Meinung bin, dass viel mehr Leute viel mehr Bücher lesen sollten. Wenn ihr also eins wollt, für euch selber oder für jemanden, der diesen Roman mal lesen sollte/möchte, dann …

… und hier folgt der Haken, har har har. Ich hätte als virtuellen Entgelt gerne eine der folgenden Alternativen:

– Ein Foto von eurem Lieblingsleseplatz für einen späteren Blogeintrag meinerseits
– Einen Blogeintrag eurerseits zum Thema Lesen, Lieblingsbücher etc.
– Einen Kommentar zu ebendiesem Thema, bitte gerne ausführlich, kann auch per Mail sein, wenn euch der Platz im Kommentarfeld nicht reicht

Und wenn euch nichts davon behagt, dann schickt mir trotzdem ne Mail mit eurer Adresse an natalie ät springhart punkt de, vermutlich reicht’s ja dennoch für alle.

Ach ja: Das Coverbild find ich ja sowas von entzückend, konnte aber nicht eruieren, wie das Gemälde heißt, da steht nur was von „unter Verwendung des Originalcovers“. Falls also jemand das Originalcover hat: Bitte um Info!

Er sieht irgendwie aus wie Wil Wheaton, finde ich

Er sieht irgendwie aus wie Wil Wheaton, finde ich

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