Ein einig Volk von Chaoten

Wir lernen: 1. August unter der Woche mit Kleinkind ist lampiontechnisch total witzlos. Wir fackeln die Dinger dann am Wochenende ab, bzw. zünden sie an. Also die Kerzen. Wobei, das eine Lampion hat schon beim gestrigen Versuch ordentlich geraucht. Ähem.

Ich hab hier grad noch Bettwäsche rauszuhängen und Reste aufzuwärmen, daher mehr nur so in Kurz-Galerieform, Fotos von Lampions gibt’s dann eben am Sonntag oder so – falls entsprechende Fotoexperimente meinerseits erfolgreich sind.

Ach ja, die bengalischen Streichhölzer fand der Sohn schon super. Und hat brav „AAAAH!“, „OOOOOH!“, „IIIIIIH!“ und „UUUUUH!“ gemacht. Die Schweizer Gene halt.

Apropos Schweizer Gene: Ich ess ja kein Fleisch, aber die Cervelat-Tradition lässt sich nicht verleugnen. Immerhin geschält und ordentlich eingeschnitten, wenn schon nicht korrekt am Stock über offenem Feuer gegrillt …

Und weil mir gerade keine bessere Schweizer Köstlichkeit einfiel, gab’s dazu Chäschueche. Nicht zu verwechseln mit dem deutschen Käsekuchen. Merkt man spätestens beim ersten Bissen …

OM NOM NOM. Nein, der ist nicht angebrannt, der muss so. Behaupte ich.

Fand Bastian auch, aber noch besser war anscheinend der von mir geklaute Ikea-Holunderblütensirup.

Ja, ich sollte meine Haare mal wieder nachfärben. Mach ich auch. Irgendwann. Aber erst mal ziellos vom Gartentisch aus in den Garten selbst geknipst!

„UND WER HAT WIEDER KEINE WURST GEKRIEGT, NA? NA?!?!?!“

Sorry, Nibbelbibbel. Dafür durftest du mit Bastian zusammen seltsame Forschungen auf dem Gebiet der, äh, Dreckelektrizität (?!?) durchführen. Ist doch auch was.

Und das Rezept für den Chäschueche? Findet ihr auf der Packung der Käsekuchenmischung der Migros. Wobei einschränkend gesagt werden muss, dass in der Käsekuchenmischung nur Käse drin ist, die anderen Utensilien muss man schon selber bereitstellen. Okayyy, den Teig hab ich auch fertig gekauft. Was denn? Hätte ich etwa Fondue machen sollen?!

Merke: Die Schweizer Nationalspeisen würden sich temperaturtechnisch eher für den deutschen Nationalfeiertag eignen.

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2 Gedanken zu “Ein einig Volk von Chaoten

    • Das ist jeweils mein großes Problem in deutschen Supermärkten: Da gibt es nichts an Fertigteigen, was man für die Schweizer Blechkuchen bzw. „Wäie“ und auch Quiche benutzen kann. Daher ist es auch eminent schade, dass es hierzulande in Lörrach keine Migros mehr gibt – es wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben, als für solche Gebäcke den Teig selber herzustellen. Bah. Ich meine eigentlich, es ist eine Art Mürbeteig, aber ich muss mal den Schweizer Klassiker unter den Kochbüchern befragen, das „Tiptopf“, seines Zeichens Lehrmaterial im Hauswirtschaftsunterricht. 😉

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