Schnell, schnell – die Zucchinifritter

Nein, die Zucchinifritter an sich gehen nicht sooo schnell, so eine halbe Stunde muss man schon einplanen, aber wir zünden gleich die Kerzen in den Lampions an und es läuft Leichtathletik, aber ich hab versprochen, das Rezept noch schnell zu bloggen, also:

Ich kopier jetzt einfach das Rezept aus der Klönstuv des kleinen Kuriositätenladens raus, empfehle die Seite von ganzem Herzen und weise darauf hin, dass ich mich so Pi mal Daumen an das Rezept gehalten habe – weniger Zucchini, weil weniger Zucchini da, weniger Zwiebel weil schlechtes Erinnerungsvermögen und Rezept nicht ausgedruckt oder auf dem iPod vor mir (ja, ich koch mit iPod, ich bin total modern. Manchmal hör ich dabei sogar schlaue BBC-Podcasts oder The Nerdist), und dafür noch eine Paprika, weil grad Paprika da. Aber hier also das originale Original, extra als Blockquote, weil … weil warum nicht:

  • 500 g Zucchini
  • 150 g Polenta
  • 100 g Mehl
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Eier
  • 175 g Grana Padano, fein gerieben
  • Pfeffer und Salz nach Geschmack

Die Zucchini putzen und mit der Reibe fein reiben. Mit beiden Händen sehr gut ausdrücken und in eine Schüssel geben. Alle weiteren Zutaten dazu geben und alles gut miteinander vermischen. Den Backofen auf 180°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Je nach Vorliebe 2-3 EL Zucchinimasse zu kleinen Frittern formen und im Backofen ca. 15-20 Minuten backen, bis die Fritter goldbraun sind, dabei einmal wenden. Mit einem Joghurtdipp servieren.

Ich hab einen Teil der Fritter gebraten, weil das Backblech voll war, das ging sehr sehr schnell, war auch nicht zu fettig, und durch die Polenta waren die Dinger total lecker knusprig. Die Ofenfritter aber auch. Der Sohn hat munter aufgegessen, wenn auch mit Remoulade und Ketchup statt Joghurtdipp, aber hey: Ich hab Gemüse in ihn reingekriegt. Har har har. Diebische Freude.

Fürs Abendessen hat’s dann auch noch als Beilage gereicht, und hier übrigens noch mein Facebookstatus von vorhin als Mit-Erklärung, warum der Blogeintrag erst jetzt erfolgt:

Das Kind ist gerade beim Essen kopfüber von der Bank gefallen. Großes Geschrei auf Papas Arm, sich dann prompt am Essen verschlucken, eine Runde Wurst kotzen, größtenteils auf den Hund. Den auf dem Boden gelandeten Rest hat der Hund (den ich übrigens heute Vormittag aufs Feinste geputzt und gestriegelt und tiefengereinigt habe) dann freudig verputzt. Kinderstirn mit Butter eingeschmiert, Bastians Zusammenfassung der Ereignisse: „Holzkopf!“

My life is so so so fucking glamorous. Ich geh jetzt aufräumen.

Sorry, besser formatieren geht grad nicht, das Kind kommt lautstark angeflitzt mit der Botschaft, dass wir jetzt die Lampions anzünden wollen. Also, hier noch Bild mit Barbapapateller (na, welcher ist es?):

Und jetzt husch, husch – die Lampions. Wer weiß, was der Bub sonst noch anstellt … Mahlzeit!

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2 Gedanken zu “Schnell, schnell – die Zucchinifritter

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