Warum ich Twitter mag

  1. Twitter ist das Internet in a nutshell. Besser gesagt in 140 Zeichen.
  2. Twitter ist außerdem die Menschheit in a nutshell. The good, the bad and the ugly. Nur kann man hier the bad and the ugly entfolgen, blocken und melden. Ganz hurtig per Mausklick.
  3. 140 Zeichen sind eine literarische Herausforderung. Nicht viele meistern sie, aber manche meistern sie grandios.
  4. Man lernt tolle Leute kennen.
  5. Man erkennt, welche berühmten Leute nicht so toll sind. In ihren eigenen Worten, ungefiltert. Und man erkennt, welche berühmten Leute nicht in ihren eigenen Worten und ungefiltert twittern.
  6. Shitstorms und Mob-Mentalität sind faszinierend zu beobachten. Und beängstigend. Aber: Man kann eingreifen. Es mag nichts bringen, aber man kann eingreifen.
  7. Rudelgucken von Großereignissen nimmt eine ganz andere Qualität an.
  8. Die Links, Leute, die Links. Man könnte sich totlesen.
  9. Rob Delaney.
  10. Und, zugegeben, manchmal darf man sich total McWichtig fühlen, je nachdem mit wem man sich gerade unterhält. Auch wenn am anderen Ende vermutlich auch nur der Praktikant sitzt.

Probiert’s aus. Schlimmstenfalls ist es eine weitere Leiche, die euren Internetpräsenzenweg pflastert. Bestenfalls ist es Gemeinschaft, Gekreische, bunter Haufen Irrer, faszinierende Diskussionen, kopfschüttelnerregende Hassrants, Unfollow, Favorite, Retweet, Denkanstöße und immer, immer wieder die Suche nach den perfekten 140 Zeichen.

Wie der Doctor sagen würde: „Humans!“

 

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