Die Glamrock-Christkind-Werkstatt

Erst mal: Hallo. Ich lebe noch. Hier war so’n bisschen was los. Genaueres gibt’s in dem Artikel, den ich versehentlich ins englische Blog gepostet habe. Ergänzend: Immer noch Krücken, aber immerhin wieder am PC, am 13. Dezember dann hoffentlich endlich die „Sie sind geheilt“-Ansage. Daumen drücken, bitte!

Ansonsten geht es hier langsam aber sicher weihnachtlich zu: Geschenke sind geplant, manche Bestellungen schon getätigt, die Adventskalenderbefüllungen stehen bereit, und das Glamrock-Christkind? Das hat schon verflixt viel zu tun:

(Wer The Ark nicht kennt – also quasi alle – , muss nicht verstehen, warum das hier das Glamrock-Christkind ist. Isses aber.)

Erst mal Überblick gewinnen. Der Bartschatten stammt vom mit Kajal aufgemalten Freddie-Mercury-Schnauzer. Fragt nicht. Die Rollenverteilung ist laut Sohnemann mittlerweile Nibbler = Brian May, Papa = Roger Taylor, Mama = John Deacon. Das führt dann zu Aussagen wie „John Deacon krault gerade den Bauch vom Brian May“. Wisster Bescheid. Ach ja, und das leichte Veilchen da am einen Auge? Freddie Mercury ist in echtem Rampensau-Frontmann-Stil von der „Bühne“ (i.e. der Ofenbank) gefallen beim Queen-Grölen …

„Stimmt, ich wollte ja noch die Rückenlehne vom einen Sofa verkaufen gehen …“ Oma und Opa haben sich eine neue Couchgarnitur angeschafft und die alte muss jetzt weg. Daher das plötzliche Möbelveräußerungsinteresse. Das hier ist allerdings ein Teil UNSERES Sofas. Und der BLEIBT HIER, danke sehr.

Und dann muss natürlich auch die Verkehrssicherheit des christkindlichen Transportvehikels getestet werden …

… sowie die Verkehrssicherheit des Christkindes selber! Mittels Slalomparcours. Ergebnis: Wir üben noch.

Und natürlich muss in der Glamrock-Christkind-Werkstatt auch gehämmert werden …

… und geschraubt. Ohne Schrauben geht ja mal nix. Und ohne Bohren auch nicht. Obwohl sich sein Interesse mittlerweile auch ins Kulinarische ausgeweitet hat: Der Herr guckt mir beim Kochen sehr gerne vom Barhocker aus zu. Und klaut Tomatenstücke. Andere Gemüse sind immer noch heikel – der Brokkoli heute Mittag ging dann nur mit den Argumenten „Eine Gabel Gemüse, dann gibt’s wieder Fleisch!“ und „Eine Gabel für Bastian Schweinsteiger … eine Gabel für Mario Gomez …“ den Rachen runter.

Ach ja, und er guckt gerne Jamie Oliver.  Ja, er kriegt zum Geburtstag eine Spielküche, keine Sorge.

Aber Plätzchenbacken und Co. müssen warten, erst mal muss ordentlich in der Werkstatt rumgewuselt werden, damit kein Stein auf dem anderen blei- äh, damit alle Arbeiten erledigt werden.

Hmmm, DVDs verschenken ist natürlich immer eine gute Idee … und Mama und Papa haben ja so viele …

Andererseits, da ist McQueen drauf, die behalt ich lieber.

Und nun zur Verpackungslogistik … das Federmäppchen der Polizei Baden-Württemberg wäre ne Möglichkeit, ne …

Aber letztendlich braucht auch das fleißigste Glamrock-Christkind mal eine Pause. Mit Queen-Singen. Oder Ukulelespielen. Oder Trommeln, egal auf was oder auf wen. Mamas spontangebastelte Washitape-Camembertschachtel-Trommel war leider aufgrund mangelnder Lautstärke nur kurz interessant, gerade schallt es aus dem Flur wieder „WEARETHECHAMPIONSMYFRIENDNOTIMEFORLOSERSCHAMPIONSCHAMPIONS!“, begleitet von wildem Metallbehältergekloppe …

Erstes Weihnachtslied, dass ich unserem Christkind dann beibringe: „Still, still, still“.

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