Who wants to … DAFUQ?!?!

Hab ich was verpasst? Fällt der 1. April dieses Jahr auf den 16. Januar? Anders kann ich mir das hier nicht erklären. Ach nee, Moment – ist ja schon alt, die Meldung. Wurde ja schon im Oktober angekündigt. Egal, ist mir heute begegnet, also bin ich heute sauer.

Christian Ulmen macht ab dem Valentinstag eine neue TV-Show. Sie nennt sich „Who wants to fuck my girlfriend?“.

Ja. Echt. Wirklich. Ich zitiere aus dem Presseschrieb:

Darin treten zwei vergebene, erfolgreiche Männer gegeneinander an. Jeder von ihnen wettet: „Meine Freundin ist die geilste – und: Alle Männer dieser Welt möchten mit ihr schlafen.“ In vier Spieldisziplinen schicken die Männer ihre Freundinnen zum Punktesammeln – etwa ins Café, ins Bordell oder sogar auf den Straßenstrich. Derjenige, dessen Freundin die meisten eindeutigen Angebote bekommt, gewinnt – laut Wöllner gibt’s als Preis „einen Kranz, auf dem ‚Everybody wants to fuck my girlfriend‘ steht“. Produziert wird die Show, die sich offenbar selbst nicht allzu ernst nimmt, von Ulmen Television.

Kennt ihr diese Sprechblasen bei Asterix und ähnlichen Comics? Die Dinger, in denen angedeutet wird, das hier gar grausig Unflätiges gesprochen wird? Ungefähr das findet gerade in meinem Kopf statt. Ich meine, ich besitze wirklich eine gewisse Begabung für farbige Sprache, aber hier fehlen mir dann doch jegliche Begriffe. Ich kann nur noch !)($%§“)/(„$/§?“/$&%!!!!

Das Rad soll im Laufe der Staffel übrigens sogar noch weitergedreht werden. So sind nach Angaben von Tele 5 auch Specials wie „Who wants to fuck my wife?“, „Who wants to fuck my lesbian girlfriend?“, „Who wants to fuck my teacher?“ und „Who wants to fuck my mother?“ geplant. Tele 5 scherzt bereits, die Show sei der Untergang des Abendlandes und „Dismissed“ dagegen ein Streichelzoo. Senderchef Kai Blasberg hat eine Ausgabe bereits gesehen: „Ich schäme mich zu Tode: Ich habe unablässig gelacht.“

Ha. Hahaha. Hahaaaahaha. Ich lach hier auch unablässig. Oder wie nennt sich das, wenn man vor lauter Augenrollen nicht mehr geradeaus gucken kann und Schaum vor dem Mund hat? Nee, nicht Tollwut. Das andere, ganz ganz Schlimme: ANGRY FEMINIST WOMAN BOOGA BOOGA!!!

Jaja, natürlich ist das alles ganz anders gedacht. Ganz doll subversiv. Mit der Sendung sollen selbstverständlich die Männer bloßgestellt werden. Logisch. Die sind ja die Doofen, weil die auf so etwas reinfallen. Oder noch besser, vermutlich ist die ganze Pressemeldung ein Fake, damit man die empörten Reaktionen sammeln und sich darüber ergötzen kann, wie voraussehbar die Leute doch sind. Ach, was sag ich: Die Frauen und ihre Versteher. Hahaha hihihi hohoho.

Indem man Frauen als Ware feilbietet. Der Witz des Jahrhunderts. Ich lache. Unablässig.

Mir tut’s einfach in der Seele weh um Ulmen, den ich eigentlich mal mochte. Egal, wie er sich das gedacht hat: So geht’s einfach nicht. Sorry. Auch wenn da eine hehre Absicht dahinter stecken mag – bei der beschriebenen Ausführung krieg ich das kalte Kotzen. Und ich kann’s einfach nicht nachvollziehen: Es gibt doch unter Garantie andere, vermutlich unterhaltsamere Möglichkeiten, solche Typen als das zu entlarven, was sie sind. Nicht? Wirklich nicht? Schlag den Raab im Dschungelcamp oder so? Halt einfach irgendwie ohne dass dabei Frauen in der klassischen Trophäenrolle eingesetzt werden? Man könnte doch auch … Autos als Vergleichsmöglichkeit nehmen. Handys. Flachbildschirmfernseher.

Oder einfach gleich Schwänze messen.

Kleiner Tipp, Herr Blasberg: Der Untergang des Abendlandes ist die Sendung nicht. Und ich bin mir sicher, dass ich mit diesem Blogeintrag genau in Ihre Hände spiele. Irgendwer muss ja anbeißen, bravo, das hat hiermit hervorragend geklappt. Aber letztendlich ist die Show nichts anderes als ein widerlicher Provokationsfurz auf einem nicht beachtenswerten Nischensender.

Was wirklich der Untergang des Abendlandes wäre? Das könnten ihnen die Show-Teilnehmer genau sagen: Nobody wants to fuck the privileged white male fuelling rape culture anymore.

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17 Gedanken zu “Who wants to … DAFUQ?!?!

  1. Nichts wird mich dazu bringen, dieses geschmacklose Format jemals zu sehen. Damit ist gut, damit hat sich’s! Für mich.
    Bis hierhin kann ich dir folgen.
    Allerdings akzeptiere ich, dass es auch im 21. Jahrhundert Menschen gibt, die – aus welchen Gründen auch immer – gerne Schwänze messen, Titten zeigen und solche Sendungen produzieren oder anschauen.
    Und hier trennen sich unsere Ansichten offenbar.
    Denn ich kann nicht sehen, dass alle Menschen, die nicht so denken wie ich, Vergewaltiger sind, Vergewaltigung Vorschub leisten, verharmlosen, akzeptieren, negieren oder auf irgendeine andere Art „rape culture“ – was für ein Unwort! – fördern.
    Wenn du das anders siehst, muss ich das allerdings auch aushalten.
    Kann ich!
    Und ich spreche ausschließlich für mich, wenn ich dir sage:
    _I_ don’t want to fuck the privileged white female spotting rape culture everywhere

  2. Ich kann in meinem Text auch nirgends sehen, dass ich der Meinung bin, dass alle Menschen, die nicht so denken wie ich, Vergewaltiger sind, Vergewaltigung Vorschub leisten usw. – aber da trennen sich unsere Ansichten offenbar. Interpretationsfragen, vermutlich.

    Aber: Männer, die an einer Sendung teilnehmen, in der sie ihnen nahestehende Frauen als Objekt zwecks Bewertung präsentieren? Das hat meiner Meinung nach sehr wohl etwas von Rape Culture. Ich kann gerne auch mit dem Begriff „Patriarchat“ um mich werfen, falls das weniger unwörtlich ist.

    Ich verurteile niemanden, der sich diese Sendung anguckt oder sie lustig findet. Ich fände es natürlich besser, wenn das niemand täte. Und ich darf die Show vom Konzept her trotzdem zum Brechen finden.

    Interessanterweise werde ich mir übrigens zumindest die erste Sendung garantiert ansehen, weil ich wissen will, wogegen ich anbrülle. Ich schließe auch nicht aus, dass ich anschließend Klaas-Klever-gleich einen Hut verspeisen muss ob meiner heutigen Worte. Für die Art und Formulierung der Promotion dürfte meine Ansicht aber unverändert bleiben.

    In Sachen letzter Satz: Some privileged white females don’t necessarily care as much about being deemed fuckworthy as some privileged white males do. Yay!

  3. hab ich jetzt erst gesehen, deinen Artikel.
    Aber um mal den anderen Kommentar oben nicht als einzige Meinung stehen zu lassen:
    Ich finde, Du hast voellig Recht, und die Promotion fuer diese Sendung ist a) geschmacklos und b) degradiert Frauen zu Objekten, was uebrigens c) tatsaechlich und nachweislich Gewalt gegen Frauen Vorschub leistet.
    beste Gruesse

  4. Davon ist auszugehen – es ist vermutlich sogar davon auszugehen, dass alle Beteiligten nicht nur eingeweiht, sondern auch professionelle Schauspieler sind. Trotzdem zählt für mich das Argument der persönlichen Freiwilligkeit hier nur bedingt – genau wie bei allen anderen Reality Shows inklusive Casting. Ja, die Leute wissen, worauf sie sich einlassen. Die Konsequenzen sind ihnen aber dennoch in der Praxis nicht immer wirklich bewusst, und selbst wenn: Warum muss man das denn gucken? Welche Reize stimuliert man bei sich selber mit solchen Sendungen? Das „Herr, ich danke dir, dass ich nicht bin wie diese(r) da“-Gefühl? Den „Haha, Promis sind mediengeil, die sollen auch mal leiden“-Effekt? Oder reden wir uns doch ein, dass es unserem Gutmenschentum hilft, wenn wir Sendungen gucken, in denen Leuten geholfen wird, denen es scheiße geht bzw. in denen Leute ihre Leidensgeschichte erzählen dürfen, bevor sie ein Lied trällern?

    Ich meine, jeder kann sich anschauen, was er will. Ich guck auch Sachen wie US-Krimiserien, Sex and the City oder The Big Bang Theory, obwohl ich sie zum Teil hochgradig problematisch finde. Jeder sollte diese Dinge mit sich selber ausmachen – ich möchte einfach nur nachvollziehen können, warum „man“ das macht. Weil’s mich halt wirklich interessiert.

    Aber ich schweife ab, schon fast in Mythenmetzschen Proportionen.

    Ja, die „Einzelschicksale“ in diesem konkreten Fall mögen nicht das Problem sein. Es ist die allgemeine Suggestion der Sendung, dass so etwas okay ist, die ich extrem schwierig finde. Denn machen wir uns nichts vor: Selbst wenn die Satire offensichtlich ist – irgendwo gibt es immer irgendwen, der das nicht rallt und solche Shows auch als bare Münze grandios findet. Und zu sagen „Haha, was für ein Depp“ und sich über die betreffenden Leute lustig zu machen, ist für mich auch keine Lösung. Mir ist es unangenehm, wenn Menschen vorgeführt werden, egal ob sie es angeblich „verdient“ haben oder nicht.

    Nota bene: Das heißt nicht, dass Satire das deswegen nicht darf. Das heißt nur, dass ich das nicht gut finden muss.

  5. Na ja, Frauen sind wie Kühe. Da kann man doch mal begutachen lassen. Oder? Ich finde das extrem geschmacklos, auch wenn es „haha“ nur ironisch gemeint ist.

  6. Geschmacklos. Ich konnte mit Ulmen allerdings noch nie was anfangen und dieses Format entspricht komplett der Nicht-Witzigkeit, die ich nicht anders von ihm kenne. Eigentlich schade, dass jetzt auch noch ein Tatort mit ihm sein muss…

  7. Ich durfte die Show im Publikum bei der Aufzeichnung schon sehen und kann die Aufregung im Artikel hier nicht nachvollziehen.
    Das sind Leute die da bewusst mit machen und meiner Meinung nach auch nicht unbedingt echte Paare, die im wirklichen Leben zusammen sind bzw. einfach Leute die sonst eben in Talkshows auftreten oder bei Berlin Tag und Nacht spielen. Und im Prinzip ist das Format ähnlich wie Comedystreet oder GoodOldBasterds etc.pp. Hier werden unangenehme Situationen erzeugt mit versteckter Kamera und der Zuschauer kann über das Verhalten der Beteiligten lachen, oder eben nicht. Dabei dreht sich es hier eben alles ums Thema „Kerle rumkriegen“ im weitesten Sinne. Vielleicht ein wenig zu sehr die Frauen und Männer auf Objekt der Lust reduziert, aber damit sollten aufgeklärte Menschen doch mitlerweile locker und frei umgehen können. Denn im Zuge der Show treffen sich eben 2 Menschen, die entweder Lust aufeinander haben, oder nicht. Thats life – nur eben mit versteckter Kamera und nen paar Begleitspielchen… Also wieder runter kommen, bitte.

    • Ich würde mal behaupten, dass jede/r für sich selbst entscheiden kann, wann und ob er oder sie wieder runter kommt – genau wie (wie ich bereits in den Kommentaren geschrieben habe), es jedem frei steht, die Sendung zu gucken oder nicht bzw. die Sendung gut zu finden oder nicht. Und so, wie du sie beschreibst, ist es eben genau der Typ Sendung, mit der ich – siehe auch hier meinen früheren Kommentar – nichts anfangen kann. Ich mag ja auch Comedystreet oder GoodOldBasterds usw. nicht, weil ich extrem mit den Leuten in der unangenehmen Situation mitleide. Ist nun mal mein Naturell, kann ich nicht ändern. Nennt mich Deanna Troi (oder lasst es. Bitte lasst es!).

      Und nein, auch „aufgeklärte“ Menschen müssen so etwas nicht locker oder frei sehen. Nennt mich humorlos, nennt mich prüde, mich irritiert dieses Sendungskonzept schon alleine aufgrund der Medienmitteilung extrem, und deine Beschreibung bestätigt eher meine Befürchtungen, als dass sie zerstreut werden. Leider.

  8. Ernsthaft, wird auf dieser Seite tatsächlich Java eingebunden? Lächerlich. Fast so lächerlich wie sich über diese Fernsehsendung zu echauffieren. Aber hey, DSDS & Co. ausmerzen zu wollen ist mittlerweile nicht mehr cool genug. Auch Feministen wollen hip sein.

    • Für die Bauweise dieser Seite bin ich nicht zuständig. Ich bin doch nur ein schwaches Weib, das nichts von Technik versteht!!!1einself

      (Aber was ich total gut kann? Vorherige Kommentare mit dem Inhalt „Jeder kann gucken, was er will“ lesen und verstehen. YAY!)

  9. >>Nobody wants to fuck the privileged white male fuelling rape culture anymore.<<

    Liebe Natalie,
    ich bin ein weisser Mann, dein Beitrag greift mich also direkt an. Kannst du mir sagen, was ich anders machen kann? Ich hab schon mit meinem Arzt gesprochen, meine Hautfarbe kann ich nicht wechseln. Ich behandel meine Mitmenschen gleich, egal welchen Geschlechts, ich habe sogar eine Freundin, die gluecklich mit mir ist. Wo meine Privilegien liegen weiss ich nicht. In anderen Worten: Ich weiss nicht, warum ich hier angefeindet werde.
    Provokant gefragt: Was unterscheidet dich in deiner pauschalen Abwertung einer kompletten riesigen Menschengruppe von einem Nazi, einem Ritter des Ku-Klux-Klan oder irgendeinem anderen Rassisten?
    Einen schoenen Abend wuenscht dir
    Bernd Lauert

    • GODWIN’S LAW! IN MEINEM BLOG!! I HAVE ARRIVED!!! *g*

      Ernsthaft, lieber Bernd: Es ist mir leider gerade nicht möglich – Zeitmangel -, dir deine Privilegien als weißer Mann in der westlichen Welt so umfassend zu erklären, wie ich das gerne möchte. Und ich fürchte auch, dass ich das eher schlecht als recht kann, weil ich mehr so aus dem Bauchgefühl heraus schreibe als aus via feministischer Bildung gewonnenen Fakten und Argumenten.

      Ich umreiße das aber trotzdem kurz: Du hast als Mann Möglichkeiten und Sicherheiten, die ich als Frau tendenziell nicht habe. Also: Privilegien.

      Umgekehrt gilt das natürlich genauso für mich als privilegierte weiße Frau, aber diese Möglichkeiten sehen anders aus.

      Ein paar Beispiele:
      Die Sache mit dem unterschiedlichen Lohn für gleiche Arbeit ist leider immer noch ein weit verbreitetes männliches Privileg. Die Tatsache, dass du höchstwahrscheinlich im Alltag selten unfreiwillig begrabscht, angemacht oder sonstwie als Objekt behandelt wirst ebenfalls. Ebenso der Fakt, dass du in deiner Beziehung nicht derjenige bist, von dem automatisch angenommen wird, dass er im Falle einer Elternschaft zuhause bleibt.

      Ich weiß, dass das Konzept des gesellschaftlichen Privilegs ein schwieriges ist, mir sind diese Dinge auch erst vor nicht allzu langer Zeit bewusst gemacht worden. Wir nehmen Privilegien oftmals nur als solche war, wenn wir sie aktiv aussuchen. 1.-Klasse-Fahren, Kundenrabatt, Geschäftsauto – aber die Tatsache bleibt, dass wir innerhalb der Menschheit alleine schon dadurch privilegiert sind, dass wir in einem beheizten Raum im eigenen Bett aufwachen und wissen, wann es das nächste Mal was zu essen gibt. Nein, ich will jetzt nicht das „Beklag dich nicht, denk an die armen Leute in Afrika“-Argument herbeizerren, mir geht es nur darum, die krasseren Abstufungen von Privilegien zu illustrieren.

      Ich meine, guck mich an: Ich als Frau bin so privilegiert, mir scheint die Sonne aus dem Arsch. Ich hab Hochschulbildung genossen, ich hatte eine Arbeit, die viele (irrtümlicherweise, find ich) als „Traumjob“ betrachten, und ich kann es mir jetzt leisten, als Mutter eines einzelnen Kindes zuhause zu bleiben und irgendwelchen klassischen Hobbies der aufs Land gezogenen Linken und Netten zu frönen – alles selber machen und darüber bloggen und so.

      Ich bin also keinen Deut besser als die weißen, privilegierten Männer, über die ich mich beschwere. Ich guck sogar zweifelhafte TV-Sendungen, wenn auch nicht Reality Shows, so dafür Krimis, in denen häufig Frauen die Opfer sind.

      Und ich weiß auch nicht, ob ich das dadurch rechtfertigen kann, dass ich mich mit der Widersprüchlichkeit meines Verhaltens auseinandersetze, oder ob es die Sache besser macht, dass ich mir meiner Privilegien bewusst bin.

      Letztendlich hilft dieses bewusste Wahrnehmen mir aber doch, meine Handlungen im Rahmen dieser Privilegien zu hinterfragen und sie oftmals dementsprechend anzupassen.

      tl;dr: Das männliche weiße Privileg existiert – und nein, du musst dich deswegen nicht entschuldigen oder schlecht fühlen, aber du kannst mithelfen, die ungleiche Situation zu ändern, indem du bewusster wahrnimmst, was dir im Rahmen unser gesellschaftlichen Normen automatisch zuzustehen scheint. Und ja, ich weiß, es ist immer schwierig, Konzepte zu akzeptieren, die mehr auf „gefühlten“ Beschreibungen basieren als auf Statistiken (bzw. ich kann hier jetzt – siehe oben: Zeitmangel – keine ausführlichen Statistiken auftreiben).

      Aber letztendlich geht es darum: Nein, wir werden vermutlich nie in einer komplett gleichgestellten Gesellschaft leben, egal worin die Abstufung besteht. Die Erkenntnis, dass andere Leute durch ihre Hautfarbe, ihre soziale Herkunft, eine Behinderung oder eben auch ihr Geschlecht mehr tun müssen, um die gleichen Chancen zu erhalten, hilft einem aber schon einiges weiter dabei, eine solche Gesellschaft anzustreben. Wenn man sich denn auch entsprechend bemüht. (Man darf auch scheitern. Immer wieder. Tu ich ja auch täglich.)

  10. heult doch rum, wie geschmacklos das ist. ich finds ganz amüsant wie sich alle zum affen machen, sowohl in der sendung als auch hier.
    warum soll die sendung vergewaltigungen fördern, wenn sie eine realistische aufzeichnung ist vom verhalten von männchen und weibchen? es is ja nix gefaked nehm ich mal an. des ganze is in berlin, die leute da sind locker, da kriegt man schon so manche amüsante reaktion. frauen machen halt in der sendung auf leicht zu haben, in der realität machen sie das halt verhalten und sehr sehr „subtil“ natürlich;) sprich mit dem entsprechenden knappen outfit, welches ihnen die männer aufgezwungen haben. frauen von sich aus achten nämlich nicht mehr auf ihre optik wie die männer es tun.
    so jetzt will ich ganz viele entschuldigungen für eure vorschnelle männerfeindlichkeit, aber dalli!!

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