The accidental IKEA-Keks

Nee, davon gibt’s kein Foto, denn das Zeug sieht aus, wie … na ja, wie Bruch halt. Mir ist die ganze Keksmasse auf dem Blech zusammengelaufen, und ich hab dann aus dem Riesenkeks mit dem Pizzaschneider unregelmäßige Rechtecke gesägt. Kurz: Präsentabel ist das nicht. Aber lecker.

Die Jungs (Mannkindhund) waren heute draußen, im Schnee spazieren, ich blieb zuhause weil Wäsche, Geschirr und schmerzendes Knie. Dachte mir aber, ich könnte ja Kekse backen für später, wenn sie wieder da sind – also Mann und Kind, Hund kriegt nix, Hund verträgt kein Getreide.

Natürlich hatte ich aber mal wieder keine Lust, nach einem Rezept zu suchen. Ihr nennt es Faulheit, ich nenne es Kreativität.

And it went a little like this:

150g Zucker, 1 Tüte Vanillezucker und 2 Eier in eine Schüssel, Küchenmaschine auf Hochtouren, ca. 80g geschmolzene Butter dazu, 75g gemahlene Mandeln mit 25g zarten Dinkelflocken mischen und ebenfalls mit rein. Ca. eine halbe Tafel Zartbitterschokolade hacken (bei mir war’s ein Mix aus sehr fein und grob), auch mit rein. Den Backofen hatte ich auf 180 Grad vorgeheizt, hab dann aber irgendwann auf 200 Grad hoch gedreht. Dann hab ich Kleckse von dem Teig auf ein Blech verteilt, da die Pampe aber recht flüssig war, vereinigten sich die Kleckse beim Backen zu einem großen Batzen. Das Zeug ist sehr schnell fertig, so 10 Minuten höchstens, dann werden die Ränder braun. Dadurch, dass sich die Kekse bei mir zu einem großen Ganzen zusammengefügt haben, war der Rand etwas sehr knusprig und die Mitte noch ziemlich weich. Vielleicht habt ihr beim Keksformen ja mehr Glück.

Aber warum solltet ihr diese lieblos zusammengehauenen Impro-Dinger, die nach nüscht aussehen, denn überhaupt nachbacken? Hmmmm?

WEIL SIE NACH IKEA DUBBLA CHOKLADFLARN SCHMECKEN.

Doch, wirklich. Vielleicht nicht haargenau gleich, aber knusprig, hafrig ähhh dinkelig, schokoladig.

Ihr könnt da gerne anderer Meinung sein. Aber dazu müsst ihr das Rezept erst mal ausprobieren. Mach ich auch demnächst wieder, hab ja alle Zutaten im Haus. Und schließlich muss ich üben, üben, üben, damit ich nicht wieder einen Riesenkeks statt mehrerer Kekstaler backe …

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