Blog Blog bla bla blubb

Hallo liebes Blog,

lange nicht gesehen, was? Na ja, mehr oder minder halt. Es liegt nicht an dir, es liegt an mir. Und natürlich an zig möglichen Ausreden und Gründen. Manchmal an beidem.

Ich kann hier gerne was von Küchenumbau und Auto kaputt und Kinderreisevor- und nachbereitungen erzählen, aber es ist einfach so: Die Ansprüche, die ich an mich und mein Blog stelle, kann ich im Moment nicht wirklich erfüllen. Ich schaff’s nicht, mich zeitnah zu aktuellen Themen zu äußern, und im heutigen Internetgefüge sind nicht tausend Jahre ein Tag, sondern ein Tag ist tausend Jahre. Sprich: Ich muss erst mal an meiner Haltung arbeiten, dass ich immer sofort reagieren muss, weil’s sonst nicht zählt. Kennen vermutlich noch andere, nicht wahr? Dabei wäre es vielleicht ganz gut, mal kurz Abstand zu nehmen, bevor man seine Meinung augenblicklich rausposaunt … na ja, außer bei Twitter. Twitter ist für augenblickliches Rausposaunen wie geschaffen.

Dazu kommt die generelle bloggerische Ladehemmung (ach ja, das Foodblogprojekt gibt’s noch, ich hab’s nur nicht geschafft, den April einzutragen, der Mai fällt aus und für den Juni, äh, überleg ich mir was. Hüstel…), die mich gerade beherrscht. Ich würd halt gerne gut bloggen und nicht nur Füllmaterial. Ich würd mich ja auch gerne mal auf ein, zwei Hauptthemen festlegen, so von wegen Zielgruppe und solche anderen Dinge, die man sicher bei irgendwelchen Blogworkshops lernt.

Aber es ist eben letztendlich so: Ich blogge für mich. Nicht für eine Zielgruppe. Und ich bin nun mal hüben und drüben, mal bei Kraut, mal bei Rüben, out in the leftfield and all over the place. Deswegen liegt es mir nicht, mich auf ein Schwerpunktthema zu konzentrieren, und deswegen werd ich sicher auch nie so viel gelesen werden, wie ich mir das – hey, seien wir ehrlich – insgeheim manchmal wünsche. Bloggen als Selbstzweck. Nicht immer einfach. Erst recht nicht, wenn man sich irgendwie zwecklos fühlt.

Ich sollte weniger Wimmelbildspiele spielen. Das und weniger sinnlos surfen. Aber eben, ich fühle mich derzeit in dieser Sinnlosigkeit recht verankert, will sagen: Ich hab im Moment kein brauchbares Hirn. Und nichts Sinngebendes zu tun, ist da recht angenehm. Denn Sinngebend = Verantwortung, und Verantwortung = Stress, und Stress = nicht gut fürs nichtexistente Hirn.

Kurz: Die Springhartsche befindet sich zwar nicht in einem Loch, aber irgendwie hat sie sich selber zugeparkt. Zu viele Projektideen, zu viele angefangene Projekte, zu viel Küchenzeug zum Wiedereinräumen und zu viele Vorbereitungsplanungen fürs Sommerfest am Wochenende. Und meine altbewährte Reaktion darauf: Wenn ich’s nicht perfekt machen kann, und das kann ich nicht, weil’s zu viel ist, dann lass ich’s lieber gleich bleiben. Klappe zu, Deckel drauf, Sinnlosigkeit an.

Keine Selbstdisziplin ist allerdings auch keine Lösung. Also fang ich jetzt halt mal mit dem Notwendigen an, erledige Pflichten und hoffe dann auf genug Motivation für die Kür.

Und darauf, dass ich heute Nacht nicht stundenlang wachliege und warte, bis der Sohn sich meldet. Wo er doch im Urlaub mit Oma und Opa gelernt hat, die Nacht in seinem eigenen Bett zu verbringen.

La Springhart. Sometimes she’s only happy when it rains.

(Shirley Manson ist eine Göttin, ich sag’s euch. EINE GÖTTIN.)

Flattr this!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.