Flammschnecken

Der Sohn und ich haben uns gerade halb tot gefressen. Bei mir kommt das ja häufiger vor als bei ihm, er kann seine Meinung zur Schmackhaftigkeit eines Lebensmittels pro Mahlzeit mehrfach ändern. „Senf!“ „Kein Senf!“ „Wo ist mein Senf?!?!“

Hier aber sind wir uns einig: Lecker. Und ziemlich easy.

flammschnecke

Zutaten – war ein ziemliches Resteaufbrauchessen:

  • 1 Packung ausgerollter Hefeteig oder Pizzateig – ich hatte nur Ersteres, der eigentlich für Süßes gedacht ist, schmeckt man aber nicht wirklich raus
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 1 Packung Schinkenwürfel
  • Ca. 50g Reibekäse
  • Parmesan, gerieben, je nach Bedarf
  • Ca. 100g Naturjoghurt
  • 1 Becher Crème Fraîche, ich hatte gerade die mit Kräutern da
  • Gewürze nach Belieben, bei mir waren es Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß und Muskatnuss

Backofen auf ca. 170 Grad vorheizen oder was auch immer der Teig verlangt, Zwiebeln kleinschneiden, alle Zutaten zusammenmantschen, Teig ausrollen, Pampe drauf verteilen, einrollen und in ca. zwei Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Ab aufs Backpapier, backen bis durch. Dauerte in meinem Fall, in Kleinkind gemessen, zweimal umfallen, dreimal den Hund ärgern, in zwei verschiedenen Schubladen rumpopeln und ein Buch durchblättern. So 20 Minuten vielleicht? Eine gefühlte Ewigkeit auf jeden Fall, wenn man den Sohn fragt …

Und zum Namen: Ist ja kein Flammkuchen, ne?

 

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