Die fünf Phasen des Elterndaseins

Vielleicht kennt ihr die fünf Phasen des Sterbens nach Kübler-Ross. Simpsonsfans sicher sowieso (genau, die Fugu-Episode). Ich finde ja, alles im Leben ist in eine Phase einteilbar. Ich hab ein Kind, ich muss daran glauben. Ansonsten – that way madness lies.

bastiichravensburg

Nehmen wir beispielsweise eine durchschnittliche Konversation mit einem Kind, das gerade nicht tut, was es soll. Oder tut, was es nicht soll. Meistens beides.

1. Phase: Nichtwahrhabenwollen

„Das tut er jetzt nicht wirklich, oder? Nee, das kann er nicht vorhaben. Darauf käme er nicht im Traum, ich meine, wie irre müsste man sein, um – AAAARGHBASTI!!!“

2. Phase: Zorn

„BASTIAN. ALEXANDER. SPRINGHART!  KOMMST DU BITTE DA RUNTER/LEGST DU DAS BITTE WIEDER HIN/LÄSST DU DAS BITTE WIEDER LOS/NIMMST DU DAS BITTE AUS DEM MUND/KOMM HER/HÖR BITTE AUF ZU SPUCKEN/HALLO ICH REDE MIT DIR/NEIN DAS IST NICHT LUSTIG!“

(Einschub: Ich hab es immer gehasst, wenn meine Eltern meinen vollen Namen genannt haben, denn bei einem „NATALIE. LILIANE. BEYELER!“ wusste ich: Ooookay. Uh-oh. Und wer macht genau das jetzt auch? Eeeeben.)

3. Phase: Verhandeln

„Bastiiii? Wenn du das (Vorfall bitte einfügen) sein lässt, dann kriegst du dies (Bestechung bitte einfügen)! Ja? Okay? Bitte?!“

4. Phase: Depression

„Oooooohgottichbindieschlechtestemutterderwelt, niemandhatsoeinquatschkindwieich, ichkriegdenkerlnievernünftigerzogen, washabichnurgetanumdaszuverdienen …“

5. Phase: Akzeptanz

„Nun ja. Immerhin ist er … originell. Und … unterhaltsam. Und hat viel Fantasie.“

(Und ganz ehrlich: Ich weiß genau, wessen Gene er diesbezüglich geerbt hat. Ähem. Hüstel.)

bastiravensburg

Flattr this!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.