Schlaf Mama schlaaaarrrrrffffnüüüüh….

Ich. Hab. Schlafentzug.
Nein, ausnahmsweise liegt es nicht am Kind, denn ich war gerade fünf Tage weg und hab da auch extrem schlecht geschlafen. Und ich hab keine Ahnung, woran es liegt. Gefühlt drei, vier Stunden pro Nacht, und die auch noch mit Unterbrüchen. Und dabei bin ich doch eh schon die Person, die bei der Drohung „Schlafentzug!“ gleich „ICH GESTEHE ALLES, AUCH DAS, WAS ICH GAR NICHT GEMACHT HABE!!!“ brüllt.

Müde. Sooo müde. Bringt mir einen gallischen Schild, auf den ich mich seufzend darniederlegen kann, und tragt mich durch die Gegend. Ich hab schon alles gegoogelt, echt. An den Eisentabletten sollte es nicht liegen – andererseits kriegt man von denen angeblich ja auch Verstopfung, vielleicht bin ich einfach mal wieder konträr programmiert, der Merkur ist schließlich auch gerade rückläufig.

Und das Schönste ist: Wenn ich dann mal schlafe, dann träume ich wild und wirr und OHMEINGOTTESISTSOANSTRENGEND. Neulich hab ich ein ganzes SciFi-Epos geträumt: Mein Heimatplanet wurde von einer üblen Zombieseuche à la „28 Days Later“ befallen, ich bin mit ein paar anderen noch gesunden Leuten von Versteck zu Versteck geflüchtet, und irgendwann haben wir einen Heißluftballon (!) mit Raketenantrieb (!!) gebaut, in dem ich zum Nachbarplaneten (!!!) geflüchtet bin, um Hilfe zu holen. Allerdings hatten die dort schon von der Seuche gehört und ich wurde erst mal tagelang in Quarantäne gesteckt, trotz meines Flehens, dass zuhause doch meine Leute krepieren, und bittebitte, zeigt doch ein bisschen Menschlichkeit oder was auch immer ihr für Lebewesen seid, zeigt ein bisschen, äh, Lebeweslichkeit. Ihr wisst schon. Interplanetäre Solidarität! Zum Glück gab es da aber einen schnieken Wachposten, der mir geholfen hat. Mein Unterbewusstsein weiß halt, dass man für einen echten Blockbuster auch immer eine unrealistische Lovestory braucht.

Ja. Und so verbringe ich derzeit meine Nächte, wenn ich mich nicht seufzend hin und her drehe und dem Pusten des Mannes und dem Schnorcheln des Kindes lausche. Immerhin, ab und zu taucht – Elementary-Convention vom letzten Wochenende sei Dank – auch ein Sherlock in meinen irren Traumreisen auf und dann krieg ich eh keine geraden Sätze mehr hin, weil Cumberbatch Anderson Lestrade Snape Hemsworth.

Ich weiß. Die letzten beiden gehören da nicht mal rein. Aber wenn das hier so weitergeht, kann ich nicht dafür garantieren, dass ich nicht demnächst im Traum in einer Tardis über Asgard fliege, um zu verhindern, dass sich Sherlock ein Death-Eater-Zeichen verpassen lässt.

Andererseits: Wir sind uns einig, dass er ein guter Kandidat für Slytherin wäre, nicht wahr?

Cumberbatch selber nicht so. Der wär mehr so Ravenclaw, glaub ich. Aber sein Jackett fühlt sich gleichzeitig warm und weich und kratzig und irgendwie … männlich an, wenn man es an der Schulter hat. Und er macht nicht so Pseudoarmdrumlegen, er greift zu und zieht ran. Wollte ich nur gesagt haben.

cumberbatch

Und jetzt Sherlock Sherlock Cumberbatch Molly Magnussen wo kommen denn auf einmal die ganzen Schafe her, so schnell kann ich doch gar nicht zählen …

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