Montagabend, nix labend

Ich wollte die Links ja heute Vormittag online stellen. Aber dann hab ich ausgeschlafen und war danach mit dem Sohn einkaufen, wobei unter anderem folgender Dialog entstand:

„BASTIAN. ALEXANDER. SPRINGHART!!!“
„MAMA. ALEXANDER. SPRINGHART!!!“

Wisst ihr, ich rede mir ja gerne was ein von Schlacht verloren, aber nicht ganzen Krieg und bla blubb, aber uns ist allen klar: Krieg verloren. Längst.

Und weil ich nachher noch ne Runde in die Wanne geh, gibt’s jetzt erst mal ein sauberes Video zur Einstimmung:


(Ja, ich habe gerade wieder eine 80er-Phase.)

Dem hier hab ich heute virtuell applaudiert: Welche Disney-Prinzessinnen wünscht sich eine Siebenjährige?

Ich mag derzeit gar nicht mehr über die Matusseks und Sarrazins dieser Welt nachdenken. Mir wird davon körperlich übel, und ich verwende meine Energie lieber für was anderes. Aber zum Glück gibt es ja Sibylle Berg.

Der Tagesanzeiger berichtet über Jungunternehmer, die auf Nachhaltigkeit setzen. Die „Stöckelschuhe“ im Titel hätten nicht sein müssen, und wie immer bieten solche Unternehmen in Bezug auf ihre vermutlich mehrheitlich privilegierte Kundschaft eine gewisse Angriffsfläche, aber andererseits: Wie soll es denn ohne die gehen, die es wenigstens mal ausprobieren?

Ebenfalls etwas zwiespältig stehe ich dem Konzept des „Adultismus“ gegenüber, hier erläutert bei umstandslos. Ich finde den Ansatz in der Theorie wirklich nicht schlecht, aber in der Praxis ist das für mich einfach nicht immer praktikabel, da steh ich auch dazu. Ich finde es auch unproblematisch, dem Sohn zu erklären, dass er so etwas wie das Beispiel mit der Handlehne unterlassen soll, weil das andere Leute stören könnte. Seh ich jetzt nicht so als Diskriminierung. Worauf ich persönlich am meisten setze? Ich versuche ihm aus meiner Sicht zu erklären, was sein Verhalten bei mir auslöst, und ich gebe ihm Worte dafür, was er empfindet. Klappt nicht immer. Natürlich nicht. Und manchmal hört er – siehe oben – erst bei „BASTIAN. ALEXANDER. SPRINGHART!!!“ hin. Mit entsprechender Antwort. Argh.

Aber wenden wir uns weniger diskutablen Themen zu. Hier. Britische Schauspieler tragen Gedichte und Prosa vor. Ja, auch Baldrick Crabtreeandevelyn ist dabei.

baldrickcrabtreeandevelyn

Stop this, stop this, this is getting too silly. Deswegen hier was zum Nachdenken: Und wenn du nun wirklich einen Tag pro Woche mehr zur Verfügung hättest? Ich? Ich weiß es noch nicht. Ich werde in der Badewanne darüber nachdenken.

Ach ja, und falls das nicht wieder so ein Der-Tag-zu-dem-Marty-McFly-zurückreiste-Twitter-Schwachfug ist: Heute vor 25 Jahren wurde Laura Palmer in Twin Peaks tot aufgefunden.

Wrapped in …

(Witz halbwegs abgeändert geklaut aus irgendeinem Unikalender in Australien anno dazumal. Ich lache immer noch.)

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