Hinweis für die Zukunft

Ich hab ja neulich schon mal darüber geschrieben, dass ich keine Lust habe, mich ständig zu rechtfertigen. Deswegen werde ich versuchen, folgende Themen möglichst nicht mehr ausführlichst selbst zu behandeln:

– Wer darf wie und wann eine Feministin sein? Mein Feminismus ist so, wie er ist. Wem das nicht passt, Pech. Das heißt nicht, dass ich meine Ansichten nicht kritisch hinterfrage bzw. dass sie von anderen nicht kritisch hinterfragt werden dürfen. Aber ich werde keine Zeit mehr darauf verschwenden, irgendwelche imaginären Klubabzeichen verdienen zu wollen. I got shit to do.

– Aus welcher Perspektive darf man über welche Themen schreiben? Nun, ich kann nur aus der Sicht der privilegierten, weißen, als hetero gelesenen Hausfrau schreiben. Gegebenenfalls noch aus der Perspektive der ehemaligen Journalistin. Ich möchte mir nicht länger anmaßen, Dinge verständlich zu machen, von denen ich nicht direkt betroffen bin. Daraus folgt auch der nächste Punkt:

– Wie sieht gutes Allytum aus? Nun, für mich persönlich habe ich die Entscheidung getroffen, meine Haltung bei Twitter auf mein Blog auszuweiten. Sprich: Ich verlinke auf Texte von Betroffenen, ohne groß zu erläutern, worum es mir dabei geht. Denn es geht nicht um mich. Es geht um Signal Boosts.

Deswegen habe ich eine neue Kategorie im Blog eingebaut: Anderswo. Ich bin nicht ganz glücklich mit dem Begriff, denn „anders“ ist ja auch ein ziemlich aufgeladenes Wort. Vielleicht fällt mir auch noch ein besserer Begriff ein. Nein, „Minority Report“ wird es nicht sein. Weil urghs.

Also, bitte sehr:

Daniel schreibt bei kleinerdrei über eine Kindheit als Junge, der rosa mag. Und warum rosa nicht nur eine Farbe ist.

10 Dinge, die man nicht zu Autisten sagen sollte. Oder zu keiner Person, die sich gerade in Bezug auf irgendetwas outet. Argh.

Rassismus im Alltag existiert nicht? Ha ha ha. Fragt mal einen Betroffenen.

Und dann noch ein Denkanstoß zu einem Weihnachtsklassiker: Ja, „Do they know it’s Christmas“ ist klassistisch und kolonialistisch. Bim Adewummi erklärt, wieso.

Ach ja, und für alle diese Texte gilt: If there are comments, don’t read them. Seufz.

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