Feste feiern, wo man fallen kann (Adventskalender für den 5.12.)

(Die Springhartsche tritt auf, schaut sich hurtig um mit hühnerähnlichen Kopfbewegungen und konzentrierteum Gesichtsausdruck, beschließt dann, dass das Internet offenbar gerade funktioniert und nutzt die Gunst der Stunde, um zu bloggen.)

Wenn mich irgendjemand fragen würde, wie ich mir die ideale Weihnachtsfeier vorstelle, ich hätte drölftausend Antworten. So über den Daumen gepeilt. Da wären zum Beispiel:

– Im trauten Kreis von Familie und Freund_innen, die ich Nigella-Lawson-mäßig bewirte. Gerne auch dabei aussehend wie Nigella Lawson.
– Am Meer. Am Strand. Also, nicht in den Tropen. Sondern so dick eingemummelt am Winterstrand. Ungefähr so. Gerne ohne Sandra.
Bei den Wölfen.
– Oder gleich in irgendwelchen schwindelnden Höhen. Also, für mich schwindelnd. Ich krieg ja schon am Bordstein Höhenangst.

Aber ach, Familie und Freund_innen feiern nicht oder woanders, ich werde nie aussehen wie Nigella Lawson und jegliche Urlaube um Weihnachten rum können wir uns nicht leisten. Abgrundtiefer Seufzer. Na ja, wenn wenigstens genug Geld zusammenkommt für meine Kredite-statt-Geschenke-Kampagne (hüstel), bin ich schon zufrieden. Dass der Nikolaus mir dieses Jahr einiges weniger bringt als meinen Liebsten, finde ich schon ein bisschen doof. Aber so ist das eben, wenn sich der Nikolaus durch mich vertreten lässt. Immerhin: Morgen krieg ich hoffentlich familienfrei, werde mich dann auf den Weg nach Freiburg machen und … bestimmt wieder mehr so Zeug für Kind, Mann und Hund besorgen. Denn ich werde ja an solchen Tagen schon reich beschenkt: Ich kann wann und wo essen, was ich will, ich kann so lange shoppen, wie ich möchte, und ich schaffe es vielleicht sogar, ein Buch fertigzulesen oder ins Kino zu gehen.

In den Fußballfilm. Was denn?!

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