Ich WEISS, ich WEISS … (Adventskalender für den 6. – 8.12.)

… das klappt nicht so richtig. Aber ich finde ja, um diese Jahreszeit zählt der GEDANKE! Har har har. So, Moment, ich hab drölf Tabs gleichzeitig offen. Hier bitte schön, etwas Pausenmusik, während ich multitaske:

So. Also. Der Nikolaustag. Ich war in Freiburg. Und ich bringe hier meine Survivalliste für Weihnachtseinkaufsbummel mit:

1. Zahle wenn möglich bar. Du weißt nie, wann das System zusammenklappt, deine Karte spinnt oder sonst irgendwas. Bar geht schneller an der Kasse. „Schneller an der Kasse“ soll dein oberstes Gebot sein.
2. Kaufe das Geburtstagsgeschenk für den Sohn nicht im Müller, wo es gerade reduziert ist, sondern im Karstadt, wo es reduziert ist UND gleichzeitig noch ein 20%-Rabatt auf Playmobil läuft. Sprich: Vergleiche die Preise am besten schon zuhause, bevor du losfährst.
3. Die Panflötenspieler_innen in der Fußgängerzone haben jetzt auch Verstärker. Be afraid. Be very afraid.
4. Plane nicht, dir im Kaufhaus-Selbstbedienungsrestaurant schnell einen Happen zu gönnen. Alle anderen planen das auch. Und sind vorher da.
5. Do not Weihnachtsmarkt. Ever.
6. Vorsicht bei streitenden Familien in der Kassenschlange. Es könnte länger dauern.
7. Stehe in der Kassenschlange niemals, niemals hinter Schweizer_innen an. There be dragons. Und Mehrwertsteuerzurückforderzettel.
8. Vergiss Glühwein. Im einen Kaufhaus gab’s Samstagnachmittag ab 15 Uhr billige Cocktails. Das Preis-Besoffenheits-Verhältnis ist besser. Vermute ich. Aber Achtung: Hinsetzen nicht möglich. Siehe Punkt 4.
9. Sei freundlich. Zu allen. Das verwirrt sie am meisten.
10. Und wenn dich die von Galeria Kaufhof nach deinem Herzenswunsch fragen und du vorher gerade in der Modeabteilung warst:

herzenswunsch

Am Sonntag? Nun ja. Nach einem Nachmittag im Weihnachtsgetümmel ist es ja wohl nur allzu verständlich, wenn das Hirn nur noch zur Bettruhe und zum Angucken von Barbie-Filmen bei YouTube reicht. Wohlgemerkt: Das Hirn reicht trotz allem auch noch dafür, sich darüber zu nerven, dass ständig von „Prinzessin sein“ als etwas Erstrebenswertem geredet wird. Für mehr Königinnen, die regieren und Macht haben und Ärsche treten und trotzdem hübsche pinkfarbene Kleider tragen dürfen!

Tipp an dieser Stelle: YouTube ist eine wahre Schatztruhe an hochgradig kritikwürdigen Girliefilmen, die dort in ihrer Gänze zu finden sind. Ich steh absolut dazu, mir ab und zu sowas zu gönnen. Weil erstens: Know Thy Enemy. Und zweitens: Hachja, ne?

Und heute ist also Montag, und ich muss noch eine letzte Runde Plätzchen backen, morgen ist große Einpackaktion im Kindergarten für den Weihnachtsmarkt am Sonntag. (Mein Programm für nächste Woche? 14.12. Weihnachtsmarkt, Zeug transportieren & aufbauen & abbauen. 15.12. Kuchen und sonstiges Zeug backen für Geburtstag des Sohnemanns. 16.12. Geburtstag ebendieses Sohnemanns. 17.12. Geburtstagsparty ebendieses Sohnemanns. 18.12. noch musikalische Früherziehung. Ha ha ha haaargh.)

Ich werde nun probieren, ob man auch Pina-Colada-Makronen herstellen kann. Ohne Schnaps, natürlich. Indiana Springhart und die Jagd nach dem Rum-Aroma. Berichterstattung über den Erfolg oder Misserfolg: Morgen. Vielleicht. Ähem.

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