ESC 2015: Der Versuch eines Blogparadenvorschlags

Jaaaa, ich mach eigentlich keine Blogparaden. Oder kaum welche. Einerseits, weil mich niemand fragt (Pfffrblblbl Mimimi), und andererseits, weil ich mittlerweile oftmals gar nichts mehr zu schon fast aufgezwungen aktuellen Themen sagen will, denn: Bla. Das artet bei mir zu oft in sinnlose Rechtfertigung aus oder propagierte Toleranz, obwohl ich eigentlich eine judgemental bitch bin. Aber es ist nun mal Eurovision Song Contest nächste Woche, und wie aus dem letzten Jahr ersichtlich (hier, hier, hier, hier, hier und hier), ist das für mich immer wieder Thema. Und liebe Leute da draußen, ich weiß, dass es bei euch auch so ist. Gebt es ruhig zu. Own your inner ESC fan.

Deswegen dachte ich mir: Rufste auch mal ne Blogparade ins Leben. Zum Thema ESC. Mein Vorschlag ist sogar irgendwie themenblogübergreifend: Stell dir vor, du schmeißt eine Party für eins der antretenden Länder: Was servierst du? Wie dekorierst du? Wen lädst du ein? Was ziehst du an? Hallo FoodbloggerInnen! Hallo DekobloggerInnen! Hallo DIY-Bloggerinnen! Hallo ModebloggerInnen! Hallo äh … alle anderen?!

Ich beanspruche gleich mal die Schweiz für mich. Nicht weil ich vom Schweizer Beitrag auch nur annähernd überzeugt wäre (wenn’s nicht Peter, Sue & Marc sind, zählt’s nicht!), aber da kann ich als Exilschweizerin aus dem Vollen schöpfen. Und für die etwas Wagemutigeren unter euch ist es doch sicher eine Herausforderung, sich z.B. an ein norwegisches Nationalgericht zu wagen (Lutefisk, muahahaha). Oder sich zu überlegen, wie man amtlich moldawisch dekoriert – eine Großmutter mit Pauke in die Ecke stellen vielleicht? Ihr sehr schon, die Möglichkeiten sind endlos. Und die Zeit auch fast gar nicht begrenzt, immerhin findet das erste Halbfinale ja schon am Dienstag statt. Also hurtig hurtig an die Koch- und Kleistertöpfe!

Ach ja, eins noch: Ich fänd’s ganz nett, wenn die Sache etwas abseits der gängigen Klischees stattfinden würde. Will sagen: Wenn’s irgendwie geht, nicht zu platt, nicht zu nationalistisch, halt nicht so, dass ein Mensch aus dem Herkunftsland komplett eingeschnappt und beleidigt wäre. Snark darf sein. Hey, es ist der ESC, ohne Sarkasmus geht’s nicht!

Und los geht’s. Zur Not bin ich meine eigene Blogparade. Aber erst guck ich mir mal alle diesjährigen ESC-Beiträge an und weine dann bitterlich, weil ich mich aus Bequemlichkeit für die Schweiz entschieden habe …

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Ein Gedanke zu “ESC 2015: Der Versuch eines Blogparadenvorschlags

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