A month of movies – Tag 2

Habt ihr mal „Light as a feather, stiff as a board“ gespielt, oder wie auch immer das auf Deutsch heißt? Ich schon. Wenn es irgendwas halbwegs Esoterisches gibt, ich hab’s vermutlich ausgetestet. Außer Ouija-Boards. Die sind mir zu gruselig. Okay, Tischerücken auch. Eigentlich ist mir das alles zu gruselig, denn nur weil ich nicht wirklich so ganz echt daran glaube, heißt das ja nicht, dass nicht vielleicht doch … Na ja, mehr zwischen Himmel und Erde halt. Irgendwo in mir schlummert nicht nur ein Goth, sondern auch eine Wicca, aber ich trau mich nicht so richtig. Go figure.

Und ja, ich hab da natürlich einen Film dazu.

Natürlich ist „The Craft“ hochgradig albern und cheesy, nicht repräsentiv für irgendwelche Hexenzirkel und überhaupt für die Jugend von heute vermutlich ganz schlimm altmodisch, aber hach. So ein typischer „Guilty Pleasure“-Film. Und geht mir bitte weg mit Neve Campbell oder Robin Tunney, die einzig wahre anhimmelnswerte Figur des Films ist Nancy aka Fairuza Balk. Okay, bis zu dem Moment, in dem die Krabbelviecher und Schlangen ins Spiel kommen. Die Sache mit Skeet Ulrich finde ich natürlich rein objektiv verdammenswert. Rein objektiv. Hmhm jaja. Aber ihr Look! Und überhaupt, Fairuzas Gesicht, ihre Darbietung und und und alles! Ich mach’s kurz: Ich kann dem natürlich nicht mal annähernd gerecht werden. Aber ich versuch hier ja auch alltagstauglich zu bleiben, und mein Alltag schließt nun mal Leben aufm Dorf und Kind aus dem Kindergarten abholen und sowas ein. Deswegen blieb zumindest das Makeup sehr dezent. Für ein grandioses Nancy-Look-Tutorial bitte hier klicken. Und sich auf ewiglich über das Haifoto beömmeln.

Nun aber zurück zum Experiment:

Bevor wer fragt: Das Top ist von Domino Dollhouse, gibt’s aber dort nicht mehr. Dafür andere tolle Sachen für Dicke. Und Accessoires für alle Größen (also mal die Umkehrung des üblichen Shoppingerlebnisses, muahahaha!). Und die Argh!-Ohrringe sind von Claire’s Accessoires. Ich finde ja „Argh!“ hat etwas sehr Nancyeskes.

Einige Fun Facts zu Fairuza Balk übrigens: Sie malt, macht Musik, engagiert sich unter anderem für Roma und hat nach dem Dreh von „The Craft“ den Esoterikladen gekauft, in dem gedreht wurde. Ach ja, und sie verkauft Kerzen, unter anderem welche, die aus dem Wachs von Neil Gaiman’s Bienen gemacht wurden. Because of course she does.

Ach ja, falls sich jemand sonst noch irgendwie gruseln möchte: Guckt mal, ob ihr dieses Buch irgendwo auftreiben könnt. Ich habe nie wieder grusligere Geschichten gelesen. Okay, mit Ausnahme von „The Willows“ von Algernon Blackwood. Und die Stories, die Louise Hung bei Creepy Corner erzählt. Und wo ich gerade beim Thema bin, können wir mal darüber reden, wie schauderhaft schaurig MTV’s Fear war?!

Ich sag euch, wenn meine „Supernatural“-Season-1-DVD nicht irgendwie unauffindbar wäre, ich würd mich glatt damit ins Bett legen und dann bei eingeschalteter Nachttischlampe einschlafen.

Kurz: Mich zum Gruseln zu kriegen, ist die einfachste Aufgabe der Welt. Und wer „The Craft“ noch nicht gesehen hat, soll das bitte nachholen, auch wer den Film nicht mag, wird sich gruseln, wenn auch nicht aus den vorgesehenen Gründen…

(Letztendlich muss „The Craft“ natürlich so enden, wie der Film endet. Aber ich hätte es mir so sehr anders gewünscht. Weil, na ja, weil: Argh!)

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