A month of movies – Tag 3

Ich bin heute mal wieder so müde, ich hätt mich eigentlich als Majestix anziehen sollen. Habe mich dann aber kurzfristig für eine andere animierte Figur entschieden. Heute geht’s ins Pixar-Universum, das ich übrigens nicht für so über jeden Zweifel erhaben halte wie manch andere, aber wen wundert das, ich hab ja immer was zu meckern, nicht wahr. Aber mal ehrlich: Der Sohn ist großer „Cars“-, „Cars 2“- und „Hook-Toons“-Fan, und deswegen kenne ich mich auf dem Gebiet dann doch gut genug aus, um sagen zu können, dass Mia und Tia ganz widerlich sexistisch porträtiert werden. Weibliche Rennfans? Klar, können nur tumbe Erfolgsgroupies sein. Und vom Fatshaming in „Wall-E“ fang ich gar nicht erst an. Grummel.

Und wo ich grad beim Grummeln bin: Dory aus „Finding Nemo“ ist zwar kein Goldfisch, aber die Sache mit dem Erinnerungsvermögen bei Goldfischen stimmt übrigens nicht. Voilà.

Dorys Farben sind blau, schwarz und gelb. Und mein Kleiderschrank enthält definitiv zu wenig bunt. Ich dachte zwar, ich hätte irgendwo noch gelbe Stoffschuhe, aber die sind wohl mal den Weg aller Hunde gegangen … nun denn. Wir stellen uns meine Füße einfach als Korallen vor, okay?

Ja, bei uns liegen immer Lustige Taschenbücher rum. Ich hab die früher oft gekauft als Pendlerinnenlektüre, und der Sohn guckt die Dinger dauernd an, obwohl er sie noch nicht lesen kann. Ich stell mir ja schon jetzt amüsiert vor, wie verblüfft er mal sein wird, wenn er älter ist und erfährt, worum es in den Geschichten wirklich geht. Bisher muss halt die Fantasie herhalten, aber keine Sorgen, es ist genug da.

Das Shirt ist übrigens nicht nur schwarz, das ist ein FedCon-Sea-Shepherd-Shirt. Ich weiß, Sea Shepherd ist nicht unumstritten, aber im Zusammenhang mit Dory fand ich das Ding durchaus passend. Ach ja, der Rücken deutet übrigens auf den FedCon-Ursprung hin:

Da ich die Farbgebung der Kleidung eher unfischig fand, hab ich mich in Sachen Make-Up ziemlich weit aus meiner Komfortzone gewagt. Ja, ich bin mit diesem Look raus in die Öffentlichkeit. Ich hab auch beim Arzt rumgeheult, die Haltbarkeit ist also durchaus beeindruckend. Und Fishface sollte das neue Duckface werden, finde ich.

Und immerhin, das klappte heute früh noch schnell nebenher beim Frühstück machen und Lunchbox für den Sohn packen: Die Flossen, die sind wenigstens gelb wie beim Original. Höhö.

Aber reden wir doch noch kurz über die Filmfigur Dory und warum sie toll ist. Natürlich ist sie der Haupt-Comic-Relief in der eher dramatischen Geschichte um Nemo und seinen Vater, aber sie ist einfach so … optimistisch. So, na ja, nicht menschenfreundlich, so fischfreundlich. Und quallenfreundlich. Und einfach grundsätzlich ein guter Fisch. Und sie wird von Ellen DeGeneres gesprochen. Superbonus.

Natürlich, „Just keep swimming“ ist das Standard-Dory-Zitat und fasst in drei Wörtern zusammen, was an ihr so wundervoll (und enervierend, natürlich) ist. Aber es gibt eine andere Stelle, die ich mir gerade als Mutter immer wieder in Erinnerung rufe. Denn: Ja. Genau. So wahr.

Marlin: I promised I’d never let anything happen to him.
Dory: Hmm. That’s a funny thing to promise.
Marlin: What?
Dory: Well, you can’t never let anything happen to him. Then nothing would ever happen to him. Not much fun for little Harpo.

Kurz: Dory ist eine Inspiration, und ich hoffe das Beste („Toy Story“-Fortsetzungen) und fürchte das Schlimmste („Cars 2“) für das „Finding Nemo“-Sequel „Finding Dory“, das für nächstes Jahr angekündigt ist.

In der Zwischenzeit paddle ich halt so weiter. Und kaufe vielleicht demnächst doch mal Augen-Make-Up-Entferner. Irgendwelche Empfehlungen?

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