A month of movies – Tag 5 & 6

Ja, okay, ich bin vorwiegend nicht zum Bloggen gekommen, weil es einfach zu heiß zum Denken war. Aber thematisch passen diese zwei Figuren und ihre Filme auch ganz gut in einen Blogeintrag. Und zwar einen zum Thema „Amerikanische Frauen benehmen sich in Europa unmöglich“. Das war in den 90ern anscheinend kurz Trend. In der einen Ecke: Marisa Tomei. In der anderen Ecke: Meg Ryan. Mittendrin ich, die eigentlich vor allem die Outfits toll findet. Und Kevin Kline.

Der eine Film: „Only You“, in dem Marisa Tomei überstürzt nach Italien reist, um Damon Bradley zu finden, den ihr unbekannten Traummann, den ihr ein Ouijaboard vor Jahren mal namentlich prophezeit hat. Den findet sie natürlich erst mal nicht, dafür Peter Wright alias Robert Downey Jr (Mr Wright, ihr versteht schon…). Lauter amüsante Komplikationen folgen. Natürlich. Also, amüsant fand ich das damals in den 90ern durchwegs, beim Wiedergucken vor einiger Zeit war das doch alles sehr klischiert und vor allem irgendwie nicht ganz charmant genug, um zu überzeugen. Aber die Kleider von Marisa Tomei würde ich durchaus immer noch nehmen. Klare Linien, keine Muster, viel schwarz, weiß, marine und rot. Nein, ich hab’s nicht wirklich hingekriegt, beziehungsweise: Der Look stimmt schon so ungefähr, aber der Gesichtsausdruck meinerseits spiegelt nicht so wirklich verliebte Verzückung wider, sondern eher den Moment, in dem Marisa Tomei erfährt, dass Robert Downey Jr nicht Damon Bradley ist …

Was soll ich sagen, es war heiß, es war Abend, ich hab schon weniger anstrengende Tage erlebt. Der Rock ist übrigens selbst genäht und eigentlich Unterrock meines Mittelaltermarktkostüms, aber zur Not geht er auch als normal durch, wenn das Oberteil lang genug ist, um zu verdecken, dass er oben einfach mit zwei Bändern zugeschnürt ist und ein ziemliches Loch klafft. Aber pssst, weiß ja keiner.

Der zweite Film zum Thema: „French Kiss“ mit Meg Ryan und Kevin Kline. Und Jean Reno als Bonus. Den müsste ich erst mal wieder gucken, um zu sagen, ob er sich halbwegs gut gehalten hat, aber ich erinnere mich immerhin noch daran, dass Meg Ryans Rolle noch enervierender war als Marisa Tomeis, was die Klischees der reisenden Amerikanerin mit verzweifeltem Liebesanliegen anging. Aber Meg Ryan in ihrer „America’s Sweetheart“-Phase war optisch eben trotzdem hinreißend, ich bin sowieso eher frankophil als italophil und außerdem mit hübschen Drehorten leicht zu besänftigen. Und Kevin Kline geht eh immer (Robert Downey Jr geht übrigens gar nicht, ich kann ihn aufgrund seiner politischen Haltung beim besten Willen nicht attraktiv finden).

Leider habe ich gerade kein Ringelshirt mehr auf Lager – allgemein besitze ich viel zu wenig Ringelklamotten, ein Umstand, der dringend geändert werden muss! – , und für Jeans war es gestern auch zu heiß, deswegen mehr so ein Outfit, das Meg Ryan im Film (oder einer der anderen 90er-RomComs) so getragen haben könnte.

Der heutige Look steht noch aus, der folgt dann morgen. Im Moment weiß ich auch überhaupt noch nicht, was das wird. So wie ich mich gerade fühle, hätte ich besser A month of computer games gemacht und dann so „Oregon Trail: You have died of dysentery“…

Ich google dann mal „Filme, in denen Frauen unglamourös und halb komatös im Bett rum liegen“. Das kriege ich gerade noch hin.

Flattr this!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.