Drei

Extra nochmal aus dem Bett gerobbt (Wärmflasche, Bauchgrummeln, generelles „der weibliche Zyklus ist UNGERECHT!!!“-Gefühl), aber nicht viel zu sagen. Körper- und Hirnfunktionen aufs Minimum runtergefahren, das heißt: Ich hab’s gerade noch geschafft, mir bei Google Play irgendeinen albernen Disney-Teeniefilm auszuleihen, der lädt jetzt gerade runter, nachher forsche ich in der Küche noch nach etwas Essbarem – der Körper sagt irgendwas von „fluffig und warm“, also äh, Kartoffelpüree vielleicht? Intuitive Eating ist auch nicht immer einfach, nee.

Und dann zieh ich mich wieder ins Bett zurück und fülle noch mein Kreativtagebuchdingsi aus, das ich gestern bereits vergessen habe. Immer diese neuen Gewohnheiten zum Jahreswechsel, echt! Aber immerhin mach ich nix mit Detox, zumindest nicht körperlich. Ich glaub nicht an die physische Effizienz von Fasten oder Cleanses oder sowas, psychisch sieht es wieder anders aus, aber da kommt wieder die bereits gestern erwähnte Sturheit ins Spiel, und ob ich die wirklich noch fördern muss? Deswegen: Nö.

Aber diese Cleanses hier klingen ganz brauchbar. Facebook muss nicht unbedingt sein, glaub ich, und im echten Leben nage ich eher noch an einer „You can’t fire me, I quit!“-Ehemals-Freundschaftssituation, in der ich der betreffenden Person gerne mal klar sagen würde, dass es eigentlich mein Recht gewesen wäre, die Freundschaft zu beenden, wenn man sich das Geben und Nehmen so ansieht… aber andererseits, die Dame hat eine Historie darin, gerne mal Leute abzusägen, also sollte ich das vermutlich einfach schulterzuckend abhaken. Na ja. Ich arbeite daran.

Meine Inbox ist eigentlich immer relativ leer, mir schreibt ja niemand beziehungsweise ICH schreibe niemandem, ähem. Handtaschen leeren müsste definitv mal wieder sein, und dann auch gleich mal Handtaschen aussortieren. Aber was soll ich dazu sagen: Handtaschen! Die Mode der dicken Frau! Meine Babys! MY PRECIOUSSSS!!!

Okay, vereinzelte Socken zusammenführen oder entsorgen ist definitiv eine Aufgabe für diese Woche. Und Fotos auf dem Handy ausmisten, oh Gott, ja! Ich habe nämlich gerade beim Film aufs Handy runterladen festgestellt, dass ich zehn GB Fotos darauf habe. 10. ZEHN. Und dabei sind die brauchbaren Schnappschüsse garantiert irgendwo in der einen oder anderen Cloud! Wahrscheinlich sind 50 Prozent der Bilder entweder der Rubrik „Kind, guck mal! Nee, nicht SO!“, der Abteilung „I feel pretty *click* Oh Gott seh ich SO aus?!?!“ oder der Momentaufnahme „Ich glaub ich hab nen Pickel am Hintern, aber ich kann ihn nicht sehen, Mooooment…“ zuzuordnen. Anders gesagt: Da ist Aufräumen dringend notwendig. Bei letzterer Bildkategorie am besten blindlings.

Ansonsten: Joa, Medizinschränkchen und Kleiderschrank sortiere ich mehr oder weniger regelmäßig, Tinder benutze ich nicht, und die Sache mit den Grudges … äh, siehe oben. Ich arbeite daran. Aber immerhin hab ich bei dem ganzen Nachdenken darüber, was alles weg kommt, ein altes Lieblingslied auf dem Handy wiedergefunden.

Das darf bleiben.

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