Fünf

Heute hab ich bei „Step to the beat“ einen Parkplatz freigeschaltet. Also, der Parkplatz war schon da, ich hab ihn nur mit Autos gefüllt. Die Überlegung war, nachdem ich zwei Blocks Wohnhäuser im Wohnbereich freigeschaltet habe, mal im Einkaufsbereich der Insel nachzugucken, was es dort so alles gibt. Die Antwort lautet erst mal: Einen Parkplatz. Hurra.

Nun ist Autos freischalten, also eigentlich freispazieren, nicht zwingend das Spannendste, was das Spiel zu bieten hat. Es gibt drei Fahrzeugtypen: Limousine rot, Limousine weiß, SUV grauschwarz. So weit, so realistisch, und immerhin parken die Einwohner*Innen von Rhythm Island so schlecht, dass sie viel zu viel Platz zwischen den einzelnen Karren frei lassen, so dass ich nicht so viele Autos ertapsen musste wie im echten Leben hierzulande auf dem Schulparkplatz stehen, wenn Kinderfußballturnier ist wie letzte Woche (den Sohn beim Fußball muss eins sich übrigens ungefähr so vorstellen…).

Aber dennoch: Gibt Spannenderes. Nur der Sturheitsmodus half. Der Mann guckte zwischendurch mal vorbei und ließ mich schimpfen, das ist auch immer hilfreich. Was dann wiederum zu diesem Gespräch führte:

„Orr, echt, Parkplatz ist langweilig!“
„Ach, die ganzen Bewohner der Wohnhäuser müssen ja auch irgendwie vom Fleck kommen!“
„DIE KÖNNEN ZU FUSS GEHEN SO WIE ICH!!!“

Möglicherweise nehme ich Spiele zu ernst. Möglicherweise.

Mit dem Song hier hab ich heute das letzte Auto auf dem Parkplatz freigeschaltet. Und ein paar Topfpflanzen zum Runterkommen.

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