Acht

Der Sohn hatte heute seine berühmtberüchtigtbekannte Drei-Stunden-Malaise, die folgendermaßen aussieht: Beim Aufstehen um sieben ist er tödlich erkältet oder verdarmgrippt, spätestens um zehn ist aber wieder alles Humbahumbatäteräää. Nun gut, er ist noch im Kindergarten und ich fühlte mich selber nicht fit, also behielt ich ihn daheim. Was zur Folge hat, dass mein Kopf jetzt mehr so wrrrdbrrrbrrrbrrrdbrrr macht und Denken Glückssache ist.

Erst haben wir Disney-Channel-Morgenprogramm geguckt und dazu Nudelsuppe, Apfel und Orange gegessen, dann hab ich ihm die gesamte Kleine Hexe von Preussler auf der Handy-Kindle-App vorgelesen, dann haben wir Nudelsuppe mit mehr Nudeln gegessen, dann haben wir eine aufgezeichnete Folge Lego Star Wars geguckt und dazu Smarties gemampft, dann haben wir eine Folge Phineas & Ferb geguckt und der Sohn wollte ein Sandwich und einen Monte Snack, und dann hab ich ihm Sams in Gefahr vorgelesen und mich nach Ankunft des Mannes ins Bett zurückgezogen. Mit Chips.

Manche nennen sowas „Cheat Day“. Pffft. Ich muss zwar im Gegensatz zu den wahren Poster Children der Fat-Acceptance-Bewegung leider Gottes dann meinen Körper in Schwung bringen, weil sonst mein Blutzucker durchdreht, aber ich sehe weder an Essen noch an Bewegung was Schummeliges. My circus, my monkeys, mein Möbelhaus, meine Kamera.

Und auf der virtuellen Insel hab ich heute drölfzig Straßenlaternen und einen Springbrunnen gebaut. Hossa!

Flattr this!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.