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Ich sitz im Star-Trek-Bademantel des Mannes am PC, rieche nach Yoga Bomb und fühle mich schon ziemlich bettwarm. Das mit dem Star-Trek-Bademantel liegt daran, dass mein TARDIS-Bademantel im Wohnzimmer liegt und der Mannesmantel gerade greifbar im Badezimmer hing. Das mit der Bettwärme liegt daran, dass ich letzte Nacht sehr schlecht geschlafen habe und spätestens ab sechs an ruhigen Schlaf nicht mehr zu denken war, denn der Sohn hat seinen tragbare Anlage wieder in seinem Zimmer platziert und schaltete gleich nach dem Aufwachen die Pinguine von Madagaskar ein. Wir mögen zwar frei nach dem ersten Film nichts gesehen haben, aber gehört haben wir was. Ordentlich.

Und das mit dem Yoga-Bomb-Geruch liegt daran, dass wir heute nach Freiburg gefahren sind, und nachdem der Sohn die Brownies vom Vortag, die er heute zum Frühstück gegessen hatte, lauthals auf den Rücksitz spie, wurde die Überlegung, mal wieder zu Lush zu gehen, zu einem festen Entschluss. Geruch erzeugt Gegengeruch, hat man dir das nicht erklärt?!

Aber eigentlich wollte ich mich zum neusten Internet-Hype namens „Discing“ äußern. Also: Ich bin dafür. Sowas von. Ich verstehe zwar überhaupt nicht, was das soll, aber beim Planking und bei der Ice Bucket Challenge hatte ich keine Lust. Discing hingegen ist einfach. Und als Brillenträgerin bin ich prädestiniert dafür. Da können die anderen mit ihrem Sonnenbrillen-Discing aber sowas von abtreten, Mönsch.

Ach so, ja, ihr wisst ja gar nicht, was Discing ist. Hier, bitte sehr:

Ich kann das Ausprobieren nur empfehlen. An Sinnlosigkeit nicht zu überbieten, und brauchen wir nicht alle mehr Sinnlosigkeit in unseren Leben?

Nicht?

Ich schon.

Aber um wieder auf Lush zurückzukommen: Ich hab heute im Laden was gesehen. Und nächsten Monat hab ich Geburtstag. HÜSTEL HÜSTEL.

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