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Ich hab ja immer so eine romantisierte Vorstellung davon, wie es ist, wenn das Kind krank ist. So mit Bekochen, Vorlesen, Kuscheln und Betüddeln und genereller Florence-Nightingalerei.

Bis das Kind dann wirklich krank ist.

Das Kind hat Husten. Lauten Husten. Die ganze Nacht. Im Zimmer neben uns.

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Das Kind kommt ins Ehebett gekrochen.

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Das Kind will mein Handy haben, um die Lego-TV-App nach neuen Star-Wars-Videos zu durchforsten.

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Das Kind will Nudelsuppe zum Frühstück.

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Das Kind will „Schlümpfe“ gucken.

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Das Kind will „Das kleine Gespenst“ vorgelesen kriegen.

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Das Kind will Nudelsuppe zum Mittagessen.

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Das Kind will „Phineas & Ferb“ gucken.

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Das Kind will „Das magische Baumhaus“ vorgelesen kriegen.

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Das Kind will noch einen Teller Nudelsuppe.

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Das Kind hat jetzt keine Lust mehr auf Nudelsuppe. Dabei hatte ich in der letzten Runde einen extragroßen Topf Suppe gekocht, falls das Kind noch mehr … das Kind will einen Joghurt.

Das Kind will „Phineas & Ferb“ gucken. „Phineas & Ferb“ kommt mehrmals täglich im TV, ja.

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Das Kind will „Schlümpfe“ gucken. Das Kind bezeichnet Gargamel als „Vollkorntrottel“.

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Der Mann kommt heim.

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Und immer daran denken: „Du bist so privilegiert, weil du einfach bei deinem kranken Kind zuhause bleiben kannst. Du bist so privilegiert, weil du einfach bei deinem kranken Kind zuhause bleiben kannst. Du bist…“ JA ICH WEISS.

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