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Dem Mann von der Afterworkparty meiner Träume erzählt: Ein Ort, wo eins nach Herzenslust unter extremen Sicherheitsvorkehrungen rumballern, Dinge in die Luft sprengen und generell sinnlos zerstören kann ohne rechtliche Folgen.

Er: „Das ist doch eine Top-Geschäftsidee. Damit musst du zu ‚Die Höhle der Löwen‘.“
Ich: „Da will ich nicht hin, da ist der Maschmeyer.“
Er: „Dann halt zu ‚Spinner wird zu Gewinner‘ oder wie das heißt.“
Ich: „Schatz, du verstehst das Wesentliche nicht. Wenn ich da Chef wäre, müsste ich ja hinterher alles aufräumen. Und genau darum geht’s ja: Dass ich das eben nicht muss.“
Er: „Dann musst du halt Leute einstellen, die aufräumen.“
Ich: „Nee, ich will ja auch nicht den ganzen Stress mit Geschäftsführung und so. Ich will einfach nur Sachen kaputtmachen ohne Konsequenzen.“
Er: „…“
Ich: „Vielleicht sollte ich einen Youtubechannel machen oder so: ‚Fat women blowing shit up‘. Ob es da einen Fetischmarkt gibt?“
Er: „Da gibt’s doch bestimmt Bedarf, es gibt ja zu allem einen Fetisch.“
Ich: „… du weißt schon, dass ich jetzt gleich ‚Fat women blowing shit up‘ google, nicht wahr?“
Er: „Natürlich. Alles andere hätte mich schwer enttäuscht.“

Verstörenderweise scheint es allerdings laut Google keinen entsprechenden Bedarf zu geben. Menno. Da hab ich schon meine Berufung gefunden, und dann will sie niemand. Tse.

(Hinweis fürs Video: Mich irritiert die Textzeile „fat fucking fingers“ extrem. Weil ich nämlich völlig unabhängig von jeglicher Gewichtsfluktuation immer Patschhände und Wurstfinger habe. Grummel.)

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