33

Hab ich eigentlich schon erzählt, dass ich seit Anfang des Jahres immer den Mann um Bargeld bitten muss, wenn mein Portemonnaieinhalt zur Neige geht? Gemerkt hab ich das allerdings erst am 7. Januar, als ich an der Supermarktkasse stand, mit Karte bezahlen wollte und feststellen musste: Karte verfallen.

Okay, ich geb’s zu: Ich hätte auch mal darauf achten können, bis wann meine EC-Karte gültig ist. Aber mal ehrlich, wer bitte schön tut das denn? Normalerweise kommt irgendwann vor Ablauf der alten Karte die neue Karte, wird unterschrieben und entsprechend im Geldbeutel ausgetauscht und gut ist.

Tja. War diesmal wohl nix. Ich habe mein Leid dann dem Ehemann geklagt, worauf er beschloss, sich zu kümmern. Ich hätte mich auch selbst kümmern können, aber hey, ein freiwilliges Kümmerangebot schlag ich nicht aus. Seine Nachforschungen ergaben bald, dass aus unerfindlichen Gründen unter meinem Namen noch unsere alte Adresse von vor sechs Jahren eingetragen war. Und dahin ging die Karte wohl auch irgendwann im Oktober.

Beim Namen meines Mannes stand die neue Adresse. Auch die Kontoauszüge, die wohlgemerkt an uns beide adressiert sind, kommen regelmäßig hier an.

Äh.

Nun gut. Der Mann trabte mit einem Adressänderungswisch zum Unterschreiben für mich an.

Bald darauf trabte er mit einem Kartenbeantragungswisch zum Unterschreiben für mich an.

Und seither warten wir. Ist jetzt auch schon wieder zwei Wochen oder so her. Macht ja nix. Fahre ja nicht nächste Woche nach Berlin oder so.

Nee, ich sag nicht mal, dass die Unfähigkeit komplett auf Seiten der (Post)Bank zu suchen ist. (Allerdings sei mal eben festgestellt, dass wir auch schon Kontoauszüge an die Dreierbeziehung Thorsten – Natalie – Torsten gekriegt haben. Ich mein ja nur.)

Ich wundere mich halt ein wenig. Und beantrage weiter Bargeld beim Mann.

Und sing noch ein bisschen entnervt Lalala.

Flattr this!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.