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Gerade lief ne Runde 80er-Musik im Radio, und ich wurde nostalgisch. Ich hab am Sonntag Geburtstag, kann also passieren (nein, meinen Amazonwunschzettel verlinke ich jetzt nicht). Und wie so oft, wenn ich nostalgisch werde, fällt mir wieder ein, was der Sohn im Rahmen der zumindest technologischen Weiterentwicklung der Menschheit alles nicht mehr selbst erleben wird. Und während es ehrlich gesagt in den meisten Fällen durchwegs positiv ist, dass er so einiges verpasst, was in meiner Kindheit und Jugend (zumindest für mich, okay?) normal war, so gibt es doch das ein oder andere Technologiegefühl von früher, an das ich mich gerne erinnere.

Yes. It’s a listicle. With GIFs.

1. Die leise Wehmut, wenn der letzte Song auf der B-Seite der LP anfing. Besonders wenn es meine derzeitige Lieblings-LP war.

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2. Der Adrenalinschub, wenn die Gefahr bestand, dass ich die wöchentliche Folge meiner Lieblings-TV-Serie verpassen könnte.

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3. Die Genugtuung, wenn ich mit meinem Kassettenrecorder ein Lied bis zum Schluss aufnehmen konnte, ohne dass ein Radiomensch dazwischenquatschte.

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4. Aus der gleichen Rubrik: Der „Aw, hell yeah!“-Moment, wenn die Songs genau aufs Mixtape passten.

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5. Und natürlich das Triumphgefühl, wenn ich eine zerfledderte Kassette wieder mittels Bleistift einfädeln konnte und sie danach nicht – okay, kaum – geeiert hat.

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6. Der Stolz, wenn ich in der Bravo die Lyrics eines heißgeliebten Songs nachlas und feststellte, dass ich tatsächlich verstanden hatte, worum es ging.

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7. Apropos Bravo: Die Hibbeligkeit, wenn ich heimlich beim Bravo-Startelefon angerufen habe, unter stummen Stoßgebeten, dass die Eltern es der Telefonrechnung nicht ansehen.

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8. Die Leidenschaft, mit der ich im stillen Kämmerlein die „Fighting Fantasy“-Bücher durchspielte. In Outfits, die heutzutage vermutlich Cosplay genannt würden. Mit Pfadfindermesser am Paketschnurgürtel.

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9. Die tiefe Befriedigung, wenn ich einen Tippfehler auf der Schreibmaschine mittels Tipp-Ex tatsächlich ausnahmsweise mal fast unsichtbar machen konnte.

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10. Und als Letztes, nicht zwingend eine positive Erfahrung, auch keine die ich dem Sohn zwingend wünsche, und schon gar nicht eine, die für irgendwen außer mir normal ist: Die Naivität, mit der ich bei den 3D-Bildern in der Doktor-Sommer-Rubrik der (ja, schon wieder) Bravo die Augen zukniff und mit dem Kopf wackelte, nur um vielleicht auch ohne Brille doch was vom 3D-Effekt… nee, klappte nie.

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