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Derzeit wache ich irgendwie aus Prinzip so kurz nach fünf Uhr morgens auf. Und bin wach. Nur leider kann ich mich noch nicht dazu durchringen, dann halt aufzustehen und irgendwas zu tun, denn es gibt immer etwas zu tun. Nee, ich geh dann halt aufs Klo und leg mich wieder hin, spiele irgendwelche Soda-Candy-Blumen-Gedöns-Games auf dem iPod oder lese Facebook nach, bis es zu spät ist, um noch mal einzuschlafen. Oder ich schlafe beim Gamen ein und wache dann um sieben zu den Klängen meines Star-Wars-Handyweckerklingeltons völlig gerädert auf. Ihr wisst schon: K-L-U-K.

Sollte es weiterhin so bleiben, werde ich mich wohl aufraffen und zum Morgenmensch werden müssen. Ist das diese Bettflucht im Alter, von der immer wieder gesprochen wird? Ich möchte das nicht. Denn jeweils so irgendwann gegen vier Uhr nachmittags baue ich rapide ab und möchte mich dann nur noch hinlegen. Trotz Kaffee nach dem Mittagessen. Vielleicht sollte ich einfach nicht noch zusätzliche Milch in meinen Senseo-Pad-Latte kippen, vielleicht sollte ich zum Frühstück mehr Kohlenhydrate essen, damit ich mittags nicht entsprechend mehr davon mampfe und entsprechende Verdauungsschläfchenbedürfnisse entwickle.

Vielleicht werd ich halt einfach alt und älter, ich ärgere mich ja auch schon jedesmal fürchterlich, wenn die neue Adele-Single im Radio läuft. Ich meine, die Dame ist 27, Quarter-Life-Crisis in allen Ehren, aber „When we were young“ ist da echt nicht mehr angebracht, und vielleicht habe ich mich darüber hier bereits schon beschwert.

Ich leg mich jetzt hin.

Und singe das hier in umgekehrt:

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