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Heute ist ESC-Halbfinale, und ich bin so gar nicht in der Stimmung und so fürchterlich unvorbereitet. Mein Kopf ist ganz woanders, bei Urlaubsvorbereitungen, beim Kind und seinen Anliegen, beim Hier, beim Jetzt, beim Dort, beim Damals…

…was sich auch darin spiegelt, dass sich mir beim heutigen Gesangsvortrag des Sohnes im Auto gewisse gesellschaftliche Assoziationen aufgedrängt haben.

Sohn (brüllend):

„DIE BABYS IM BUS SCHREIN „WAAAHWAAAHWAAAAH WAAAAHWAAAAHWAAAAH WAAAAHWAAAAHWAAAAH“ DIE BABYS IM BUS SCHREIN „WAAAAHWAAAAAHWAAAAAH“ STUUUUNDEEEEENLANG
DIE MÄNNER IM BUS SAGEN „RUHE JETZT! RUHE JETZT! RUHE JETZT!“ DIE MÄNNER IM BUS SAGEN „RUHE JETZT!“ STUUUUNDEEEEEENLANG
DIE MÜTTER IM BUS MACHEN „SCHHHSCHHHHSCHHHH! SCHHHHSCHHHHSCHHHH! SCHHHHHSCHHHHSCHHHH!“ DIE MÜTTER IM BUS MACHEN „SCHHHHSCHHHHSCHHHH!“ STUUUUUNDEEEENLANG!“

Mein Hirn so:

„Ja nee, logisch. Die Kinder machen, was Kinder eben so machen, irgendwelchen Mackern passt das nicht, und die Mütter müssen das dann beschämt wieder grade biegen, obwohl gar nichts verbogen ist!“

Urlaub. Bald.

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