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Der Sohn brüllt gerade aus irgendwelchen Gründen „ICH HAB PROBLEME IRGENDWIE!“ in Richtung Mann, und ja, ungefähr so lässt sich mein derzeitiger Gemütszustand auch beschreiben. Also, mal eben zehn positive Dinge am heutigen Tag finden.

1. Ich durfte ausschlafen, nach einer förchterlöchen Nacht mit Kind im Bett und den flehentlichen Aufruf an den Mann um fünf Uhr früh, doch bitte den Sohn in den Kindergarten zu bringen. Immerhin, so durfte er auch etwas länger schlafen. Genauer gesagt, etwas länger das Kind im Arm halten. Wir brauchen ein größeres Bett. Vielleicht sollten wir einfach das ganze Schlafzimmer mit Matratzen auslegen, ich hab ja schon immer von einem Zimmer geträumt, das statt Fußboden einfach Matratzen hat, so dass ich mich direkt reinwerfen und einschlafen kann.
2. #TeamRosaPrinzessin auf Twitter. Zumindest in meiner Ecke der Timeline. Über irgendwelche wetternden Altfeministinnen will ich nicht schreiben, ich sammle ja positive Dinge.
3. Leckeres Erdnussbutter-Sweet-Chilisauce-Gemüse-Reis-Geschmotze zum Mittagessen gekocht. Ist noch was da. Nomnomnom.
4. Mit dem Sohn „Riesen, die Städte zerstören“ beim Eisenbahnaufräumen gespielt. Er war Gronk, ich war Orkork. „STÄDTE ZERSTÖREN MUSS! GRONK MAG KEINE STÄDTE!!!“
5. Ich hab es tatsächlich geschafft, mit dem Sohn mit Knete zu basteln, ohne zu sehr an ihm rumzumäkeln, weil er massiv mehr Fantasie als Geduld und feinmotorische Fähigkeiten hat, und das trotz der Unterhaltung mit der einen Erzieherin gestern. Gummielternpunkt für mich.
6. Wir scheinen mit der wilden Mathilde eine neue Kinderbuchheldin gefunden zu haben. Sie ist aber auch wirklich witzig.
7. Maria Taylor wiederentdecken – siehe unten. Passt irgendwie so gut zur Stimmung.
8. Die Tatsache, dass ich trotz extremen Bedarfs bisher auf keine meiner üblichen selbstzerstörerischen Coping-Strategien zurückgegriffen habe. Hossa. Nee, wirklich hossa. Kleine Schritte sind auch Schritte.
9. Gleich gibt’s ESC und Häppchen.
10. Und morgen darf ich nochmal ausschlafen. Hachz.

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