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Kränkel, kränkel, schlapp, schlapp. Immerhin war das zweite Halbfinale des ESC gestern besser als das erste. Es sei allerdings auch hier noch mal erwähnt, dass nicht alle Schweizerinnen aus den Achselhöhlen dampfen, entgegen anderslautender Darstellungen beim mal wieder eher faden Schweizer Beitrag.

Ich mochte Israel sehr und hatte vor allem massiven Schuhneid. Und der ukrainische Beitrag hat mich umgehauen – nicht mal zwingend wegen der Qualität des Songs oder der Sängerin, das war beides schon toll, aber die Intensität. Puh. Dagegen war halt alles andere irgendwie… nun ja. Nichts gegen Happy-Happy-Joy-Joy-Songs, aber ich lag fast noch am Boden vor Gefühl, als die Belgierin in ihren Discokugel-Hot-Pants rumhüpfte, und konnte folglich damit eher weniger anfangen. Pro mehr Politik beim ESC, egal wie sehr die Verantwortlichen das zu verhindern versuchen! Aber ach, welche Ironie, dass der russische Beitrag, so blutleer und kalkuliert er ist, als Favorit bei den Buchmachern gehandelt wird… Happy. Happy. Joy. Joy.

(Und nein, das klingt nicht nach Madonnas „Frozen“, Madonna ist lediglich eine der Queens of Cultural Appropriation und hat sich den Sound, ähm, ausgeliehen…)

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