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Nun, wir merken uns: Im Zweifelsfall hören wir einfach auf mich, was ESC-Sieger_innen-Tipps angeht. Weitere Lektionen des gestrigen Abends:

1. „Unpolitisch“ gibt es nun mal nicht. So viele ESC-Songs sind politischer, als wir denken. Schon anno dazumal: Deutschland schickt ein blondes Mädchen, dass über Frieden trällert? Auch nicht unpolitisch. Aber tun wir nur weiter so, als fände der Eurovision Song Contest in einem Vakuum statt, dann können wir uns Jahr für Jahr wieder empören. (Jamalas Performance war übrigens abseits jeglicher Showeffekte die beste des Abends. Na gut, mit einer Ausnahme…)
2. Die Sache mit der direkten Qualifikation fürs Finale, wenn das Land genug Geld an die EBU zahlt, ist mittlerweile mehr so ein Nachteil. Niemand hat das Lied schon mal gehört, und wenn es dann so belanglos ist wie der deutsche Beitrag, geht es halt unter. Trotz Koreaboo-Gimmick.
3. Twitter ist in der ESC-Woche immer noch am allerbesten. Grandios viel Spaß gestern.
4. Auch wenn ich während der Halbfinales immer wieder gedacht habe, dass ich mittlerweile vielleicht doch zu alt für den Scheiß bin, gestern hat es mich dann doch wieder gepackt. ESC for life.
5. Und wenn mir drei Abende lang Måns Zelmerlöw vor die Nase gesetzt wird, finde ich ihn irgendwann dann doch attraktiv. Widerwillig zwar, aber trotzdem. Hrmpf.
6. Ich möchte bitte bitte endlich mal eine ESC-Party feiern oder zu einem ESC-Pub-Quiz oder so. Ich fühl mich hier so ESC-einsam, abgesehen von Twitter. Irgendwer? 2017? Ich bastle auch allen Anwesenden Verka-Serduchka-Hüte, versprochen!


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