Adventskalender 2016 – Dinge von denen

Nein, ich werde gar nicht erst über Sinn und Unsinn von Weihnachtsgebastel und Adventskalendern und sowas diskutieren. Nüscht. Machtwasihrwollt. Mirdochegal. Und einen Blog-Adventskalender gibt es hier auch nur im seltsamen Sinne: Ihr kriegt von mir hier Geschenktipps. Und zwar mit Dingen, von denen ich dieses Jahr nix verschenke. Obwohl ich sie schick finde. Aber entweder kenne ich gerade keine Person, der ich damit eine Freude machen würde, oder mir fehlen Zeit/Lust/Geld, das betreffende Ding anzuschaffen oder herzustellen. Wir legen los mit: Orangecello.

Hier bei der Brigitte gibt’s noch drölfzig andere Geschenkeselbermachtipps, vermutlich taucht auch noch der eine oder andere hier auf, weil ich beim besten Willen keine 124 Geschenke selber machen werde. Sorry, wertgeschätzte Bekannte und Verwandte. Und ebenda gibt’s auch das Rezept für den Orangecello. Warum ich den dieses Jahr nicht produziere? Nun, ich mach mittlerweile zwar jedes Jahr ein Fresspaket für die Teile der Familie und Freund_Innen, die beschenkt werden wollen (ist ja nicht bei allen so), aber bei einem Orangenlikörchen vermute ich einfach, dass der großmehrheitlich irgendwo in der Ecke stehen bleiben würde. Bei uns selbst sowieso, denn der Mann trinkt mehr so Bier und ich krieg von Alkohol dank Medikamenten Neujahrskatermännergrippe.

Schade eigentlich, denn wie ich dem Mann gestern im übermüdeten Halbschlaf erklärte: „Ist total super! Schälste Bio-Orange, hauste Wodka dazu, kannste ne Woche im Dunkeln vergessen. Hauste drölfhundert Kilo Zucker dazu, kannste nochmal ne Woche im Dunkeln vergessen, fertsch! GOIL!“.
Worauf der Mann sprach: „Leg dich hin.“

Pffft. Also, werte zu Beschenkende, wenn ihr dieses Jahr keinen Orangecello kriegt, ist der Mann schuld. An alle anderen, die dank meiner extrem ausgezeichneten Beschreibung voller Begeisterung etwas Selbstgemachtes verschenken wollen, dessen Herstellung größtenteils aus im Dunkeln vergessen besteht, hier noch ein Tipp: Gläser und Flaschen für mein Selbstgemachtes bestelle ich meistens bei Gläser und Flaschen. Der Name ist Programm. Muss ja nicht immer alles fancy sein.

So, mal schauen, ob mir für morgen was einfällt. Und für übermorgen. Und für überüber… hach, ist das auuuufregend!

(Ja, ich leg mich vielleicht besser auch heute wieder früh hin.)

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