Dinge von denen: Eigentlich will ich’s ja selber

Hallo und herzlich willkommen zum zweiten Tag unseres Blog-Adventskalenders voller Geschenketipps! Heute im Angebot: Ein Geschenk, bei dem ich echt lange hin und her überlegt habe, ob sich da nicht irgendwer aus der Verwandt- und Bekanntschaft freuen würde, aber irgendwie konnte ich mich selbst nicht überzeugen. Wer sich allerdings tatsächlich freuen würde: Ich. Wer so ein Ding nicht bei sich rumstehen haben sollte? Ich.

Denn ich habe eine leicht suchtgefährdete Persönlichkeit, die einen Hang zu Glücksspielereien aller Sorten mit sich bringt. Das merke ich auf dem Jahrmarkt, im Europapark, beim Indoorspielplatz und überall dort, wo sich etwas einwerfen lässt und sich vielleicht (selten) (nie) etwas gewinnen lässt. Da muss der Mann die Stimme der Vernunft geben, die mich und das Kind zurückhält. Manche sagen auch „Spaßbremse“ dazu. Ich, möglicherweise. Aber total lieb gemeint!

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Ach so, der Geschenktipp. Ja. Hier, der Candy Grabber. Ich meine: Braucht nicht jedes coole Start-Up-Großraumbüro so ein Gedöns? Braucht nicht jeder hippe Haushalt ein solches Gerät? WOLLEN WIR DAS ETWA NICHT ALLE?!

Okay, ich weiß, ich weiß, das Teil ist vermutlich aus Plastik und instabil und total schnell kaputt und wenn nicht, steht es nach fünf Minuten in der Ecke und verstaubt. Sinnloser Konsum und so. Und außerdem sollten wir hier alle wenig Süßkram essen und nicht unser Suchtverhalten fördern und überhaupt vernünftig sein (Ja, ich hab auch eine eingebaute Spaßbremse, ich geb es zu).

Ob sich das Ding auch mit was anderem füllen lässt? Nagellackfläschchen? Kaffeepads? Oder, ganz perfide, mit echtem Geld? Die elternbloggerechte Variante wäre natürlich, daraus ein Gefäß voller Wir-verbringen-Zeit-miteinander-Ideen auf Zetteln zu machen, und alle dürfen abwechselnd was rausfischen.

Ich würde auf meine Zettel dann „Kommt, wir fahren zum Europapapark/Jahrmarkt/Indoorspielplatz und fischen Zeug aus Geräten“ schreiben. Muahahaha.

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