Dinge von denen – Grusel, grusel

Heute gibt’s keinen Geschenktipp per se, sondern einen Beschäftigungstipp für diejenigen, die schon alles besorgt, erledigt und eingepackt haben.

Hallo. Ihr seid irgendwie gruselig, zumindest dieses Jahr, weil ich dieses Jahr keine von euch bin. Tja, so schnell kann’s gehen.

Aber apropos gruselig, da hab ich was: The uncle who worked for Nintendo. Ja, das ist mehr oder minder reines Textadventure mit minimer Bebilderung und passendem Sound, aber probiert das mal aus, so jetzt in der kalten Jahreszeit, wo es früh dunkel wird und ihr alleine zuhause sitzt, weil alle anderen noch unterwegs sind, um Weihnachtszeug zu erledigen… muahahahaaaah.

Ich könnte euch natürlich jetzt auch noch Horror-Bücher zum Verschenken empfehlen. Horrorstör zum Beispiel fand ich ziemlich brauchbar letztens. The Willows von Algernon Blackwood kann man hier auf Englisch sogar online lesen, lohnt sich aber auch auf Deutsch. Außerdem bin ich ja immer noch der Meinung, dass Needful Things ein unterschätztes Stephen-King-Werk ist. Aber am grusligsten finde ich immer noch diese Sammlung hier. Vermutlich auch, weil ich sie im Teeniealter gelesen habe. Aaaah, ich kriege Gänsehaut, wenn ich nur daran denke. Klar, das ist nicht allerhöchstes Niveau, das ist mehr so Pulp, und trotzdem. Iiiieeeks. Nicht zuletzt die letzte Geschichte war für mich schon immer irgendwie förchterlöch, weil sie von meiner großen Kindheitsangst Weltuntergang handelt (wir erinnern uns, mein ewig wiederkehrender Albtraum seit damals ist es, dass die Welt untergeht und ich sie retten muss, weil mir alle die Schuld geben, obwohl ich nichts dafür kann). Aber auch die anderen! Die mit dem Kästchen! Lakandu! Die Höhlen unter der Villa! Aaaaaaah!

Ich schlafe heute mit Nachtlicht. Ganz dick eingerollt in meine Decke, denn wenn nur noch meine Nasenspitze rausguckt, bin ich geschützt. War schon immer so. Wird immer so bleiben.

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