Dinge von denen – Spenden statt Schenken

Bei mir in der Familie gibt es ja diverse Menschen, die zu Weihnachten lieber keine Geschenke möchten. Weil ich aber ja nun so ein fürchterlicher Anti-Grinch bin und innerlich immer „ICH WILL ABER!!!“ denke, spende ich statt eines Geschenks halt für einen guten Zweck. Und solche Tipps möchte ich der Leserschaft natürlich auch nicht vorenthalten, muss ja nicht immer alles Konsum und zukünftige Pinterest Fails sein, ne.

Ein Projekt, das ich bisher noch nicht finanziell unterstützt habe, aber sehr gut finde, ist das Projekt Seehilfe. Natürlich gibt es diverse Vereine, die sich für Geflüchtete einsetzen, aber die sind mir halt letztens gerade wieder ins Auge gefallen. Und ja, ich bin weiterhin der Meinung, dass es wichtig ist, Geflüchtete zu unterstützen. Nein, ich ändere diese Meinung auch nicht, nachdem der mutmaßliche Täter im Freiburger Sexualmord gefasst wurde. Weil ich der Ansicht bin, dass

a) die Nationalität keine Rolle spielt – ich wurde in meinem Leben weiß Gott schon von Männern aus diversen Ländern und Kulturkreisen belästigt
b) sich hierzulande alleine schon angesichts des Stichwortes „Sexurlaub“ niemand zum Thema „Die kommen hierher und dann benehmen sie sich so“ äußern sollte
und c) es ganz besonders widerlich ist, dass Frauenrechte genau von den rechtspopulistischen Heinis vereinnahmt werden, die es bei zig anderen Themen als gegeben betrachten, ebendiese Rechte einschränken zu dürfen. Wir sind nicht „eure“ Frauen. Fuck off.

Hach ja, das war jetzt ein ganz besonders weihnachtlicher Ausbruch, nicht wahr? Wobei, angesichts der ganzen Sache mit der weiten Reise einer Familie, die verzweifelt nach einer sicheren Unterkunft sucht und überall abgewiesen wird, bis das vermutlich weder besonders hellhäutige noch allzu blondgelockte Kind in einem Stall geboren wird… Nun ja.

Hier könnt symbolische Soforthilfekits mitfinanzieren.

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Ein Gedanke zu “Dinge von denen – Spenden statt Schenken

  1. Ich lebe in Bangkok und spende jeden Jahr zu Weihnachten Klamotten und Geld an die Slums die sich rund um die Hauptstadt befinden. Es fühlt sich super an und ist meiner Meinung nach die perfekte Zeit um sowas zu tun (jedenfalls für Leute die mit dem Feiertag aufgewachsen sind)

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